Bundesliga

Szalai: The trend is his friend

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Die dürftige Chancenverwertung der TSG Hoffenheim hatte in den vergangenen Wochen  für viel Zündstoff gesorgt. Einer, der lange Zeit abgeschrieben war, ist Adam Szalai. Der Angreifer zeigte sich zuletzt jedoch wieder stark verbessert und war beim 4:2 gegen Mainz einer der Matchwinner.

Eine hartnäckige Adduktorenverletzung hatte Adam Szalai kurz nach Saisonbeginn über zwei Monate außer Gefecht gesetzt. Der Ungar brauchte lange Zeit, um sich wieder in die Hoffenheimer Mannschaft zu kämpfen. Mit Erfolg: Mit drei Toren in seinen letzten drei Partien ist er einer der positiven Erscheinungen in der jüngeren Vergangenheit. Im Spiel gegen Mainz am letzten Spieltag war Szalai neben Andrej Kramaric, der sich ebenfalls doppelt in die Torschützenliste eintrug, einer der Matchwinner.

Lob von Trainer Nagelsmann

„Das hat mich für ihn gefreut, denn das war nicht immer so, dass Adam viel Kredit hatte bei den Fans“, sagte 1899–Trainer Julian Nagelsmann laut kicker nach der Partie. „Er wurde lange sehr kritisch gesehen. Ich habe den Eindruck nie geteilt, weil er immer gut trainiert hat.“ Mit Sandro Wagner hatte sich einer der ärgsten Konkurrenten Szalais im Winter zu den Bayern verabschiedet. Nun scheint der mit 1,93 Metern großgewachsene Angreifer befreit durchstarten zu wollen.

Vor dem Spiel noch ausgepfiffen

„Es hat einige Jahre gedauert, bis ich das beste Spiel für die TSG gemacht habe“, frohlockte Szalai, „ich habe natürlich mitgekriegt, dass gleich reagiert wird, wenn ich mal eine unglückliche Aktion habe. Das war schon immer so. Warum, das weiß ich nicht. Aber so verrückt ist der Fußball. Vor dem Spiel noch Pfiffe, dann machst du zwei Tore und singst Humba, Humba mit den Fans.“ Bei den Anhängern hat er sich wieder in den Vordergrund gespielt. Nicht umsonst dichteten die 1899-Fans einen eigentlich auf Wagner bedachten Song auf Szalai um.

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