Bundesliga

Sucht Leipzig nur eine Zwischenlösung auf der Trainerbank?

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RB Leipzig steht weiterhin ohne Chef-Trainer für die kommende Spielzeit da. Nach dem Aus von Ralph Hasenhüttl kursieren einige Namen, spruchreif ist noch nichts. Die Zeit drängt, da die Bullen noch im Juli in die Europa-League-Qualifikation einsteigen. Anscheinend suchen die Sachsen ohnehin nur eine Zwischenlösung für die Trainerbank.

Demnach wolle der Sport-Chef Ralf Rangnick einen Trainer für ein Jahr installieren, um dann bessere Optionen zu haben. Dabei geht es dem Vernehmen nach vor allem um Julian Nagelsmann, der 2019 per Ausstiegsklausel die TSG Hoffenheim verlassen kann. Allerdings sei dann auch eine Anstellung von Roger Schmidt denkbar. Der will demnach zunächst bei Beijing Guoan in der chinesischen Super League bleiben. Zwischen dem Ex-Coach von Schwesterklub RB Salzburg und Rangnick soll es jedoch laut Mitteldeutscher Zeitung immer wieder Kompetenzgerangel gegeben haben.

Es wird wohl jemand aus dem RB-Universum

Wohl auch wegen der Kurzfristigkeit des geplanten Engagements des Hasenhüttl-Nachfolgers dürfte sich Leipzig bei der Suche inzwischen auf einen Mitarbeiter aus dem RB-Universum beschränken. Das hartnäckige Gerücht um Jesse Marsh von den New York Red Bulls passt da ins Bild. Der US-Amerikaner könnte für ein Jahr in Leipzig übernehmen, dann beispielsweise in Salzburg Marco Rose ersetzen. Am wahrscheinlichsten bleibt wohl die Variante, dass Rangnick sich selbst in Sachsen auf die Trainerbank setzt. „Wir kommentieren nicht täglich alle Spekulationen, es gibt noch keine Entscheidung“, blockt Geschäftsführer Oliver Mintzlaff gegenüber Bild ab. Rangnick stieg als Trainer mit Leipzig 2015/16 in die Bundesliga auf.

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