England

„Streng und eintönig“: Hazard hat genug von italienischen Trainern

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Eden Hazard hat den hohen Preis, den Real Madrid im Sommer für ihn bezahlt hat, bisher nur in Ansätzen rechtfertigen können. Im Saisonverlauf steht er bei 13 von 27 möglichen Pflichtspielen, hat erst ein Tor erzielt. Dennoch spricht er von seiner großen Zufriedenheit bei den Königlichen. Und zwar mit einem Seitenhieb auf seine ehemaligen Trainer.

Für die Blues hatte er zuletzt zwei Jahre unter Antonio Conte gespielt, die letzte Spielzeit unter Maurizio Sarri verbracht. Die drei Jahre haben ihm wohl gereicht. Auf italienische Trainer hat er nun keine Lust mehr. „Wenn du italienische Trainer triffst, hast du wenig Spaß. Sie sind streng und eintönig“, kritisiert Hazard gegenüber dem belgischen Sport/Foot Magazine. Unter Zinedine Zidane gefalle ihm die tägliche Arbeit mehr, das Training sei sehr spielerisch.

Individuell und mit dem Team sehr erfolgreich

„Ich habe drei Jahre unter italienischen Trainern gespielt, deshalb macht es mich wirklich glücklich, diese Freude wieder zu erleben“, so der 29-Jährige. Bei aller Kritik muss aber auch der Belgier einräumen, dass ihm die Zeit unter Conte und Sarri geholfen hat. Unter ihnen hat er seine statistisch besten Spielzeiten hingelegt, zudem sprangen mit der Meisterschaft (2016/17), dem FA-Cup (2017/18) und der Europa League (2018/19) in allen drei Saison handfeste Titel heraus. Dass er sich bei Real Madrid wohler fühlt als beim FC Chelsea ist auf dem Platz bisher im Übrigen auch noch nicht zu erkennen gewesen.

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