Bundesliga

Streich zu Bayerns Medienschelte: „Ich kriege extrem wenig mit“

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Das Führungstrio des FC Bayern hat mit einer denkwürdigen Pressekonferenz am Freitag zum Rundumschlag gegen die Berichterstattung beim Rekordmeister ausgeholt. Christian Streich reagierte in seiner ganz eigenen Art auf die Diskussionen bei den Münchnern.

„Ich kann das nicht beurteilen“, so der Trainer des SC Freiburg in seiner Spieltagspressekonferenz vor der Partie bei Hertha BSC am Sonntag. „Ich weiß, dass Niko Kovac drei mal nicht gewonnen hat und ich weiß, wie sie gekickt haben. Mehr weiß ich nicht.“ Grund dafür sei sein kaum vorhandener Konsum von Fußball-Medien. Wenn er eine Begegnung im Fernsehen schaue, schalte er in der Halbzeit und mit Abpfiff das Gerät ab, so Streich. „Ein Grund ist die Werbung. Ich hab lieber Ruhe als, dass ich Werbung sehe. Nach dem Spiel schalte ich ab und geh ins Bett, oder lese noch oder mache irgendwas.“

„Kriege nicht mit, was sonst so diskutiert wird“

Freilich nutze er ab und an Medien, beispielsweise, um sich über Gegner zu informieren. Aber große Streitthemen gehen, so Streich, weitestgehend an ihm vorbei. „Ich will nur das Spiel sehen. Von daher kriege ich extrem wenig mit, was sonst so diskutiert wird.“ Der 53-Jährige äußert sich tatsächlich häufig zu außersportlichen und gesellschaftlichen Themen. Im Bezug auf den Sport liegt seine volle Konzentration auf den Breisgauern. Die sind mit acht Punkten aus sieben Spielen ordentlich in die neue Saison gekommen. Allerdings wartet ein hartes Programm auf die Streich-Elf. Nach Hertha geht es gegen Borussia Mönchengladbach und die Bayern.

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