Bundesliga

Streich schwärmt von Mainz: „Sie werden noch besser werden“

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Der FSV Mainz 05 hat mit dem 3:1 Sieg in Freiburg seinen ersten Auswärtssieg gefeiert und dabei sogar den gegnerischen Trainer verzückt.

Es kommt selten vor, dass ein Trainer nach einer Niederlage ins Schwärmen über das Spiel des Gegners gerät. In Freiburg war dies heute der Fall: „Ich weiß, wie gut Mainz ist. Und sie werden noch besser werden, weil sie sich extrem viele talentierte, schnelle Spieler geholt haben“, sagte Freiburgs Trainer Christian Streich nach der Partie gegenüber Sky. Doch nicht nur in der Mainzer Stärke, sondern auch in der Freiburger Schwäche sah er die Gründe für die Niederlage. Mainz habe zwar „eine gute Tagesform“ gehabt aber sein Team sei auch nicht „aggressiv“ und „sicher genug mit dem Ball“ gewesen, kritisierte Streich. Exemplarisch dafür kann die Szene vor dem Mainzer 3:1 stehen, als Freiburgs Nicolas Höfler vor dem eigenen Strafraum den Ball vertändelte und Karim Onisiwo den Sieg der Rhein-Hessen endgültig perfekt machte (75.). Für seinen Trainer war Höflers Aktion dennoch nicht spielentscheidend: „Wir waren nicht immer glücklich heute. Aber das Spiel haben wir in den ersten 30 Minuten verloren.“

Schwarz‘ leichter Tadel für die Chancenverwertung

Da lag der Sportclub nämlich durch Gbamin (6.) und Mateta (18.) nämlich schon mit 0:2 zurück. Der Mainzer Trainer Sandro Schwarz bilanzierte dann auch gegenüber Sky: „Wir haben die ersten 30 Minuten herausragend Fußball gespielt und sind folgerichtig in Führung gegangen“, kritisierte aber auch leicht die Chancenverwertung: „Wir hatten das Gefühl, dass es sogar noch das ein oder andere Tor mehr hätte sein können.“ Der letzte Treffer von Karim Onisiwo sei dann „zum richtigen Zeitpunkt gefallen“, um den letztlich „verdienten Sieg“ perfekt zu machen, so Schwarz.

About Stefan Katzenbach

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