Bundesliga

Streich reagiert auf Klagen gegen neues Freiburg-Stadion

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Der SC Freiburg hat während der Länderspielpause gute Nachrichten erhalten. Der Klub erhielt die Baugenehmigung für das neue Stadion, das bis Sommer 2020 fertiggestellt sein soll. Allerdings gingen in der Folge klagen ein. Christian Streich hat in gewissen Grenzen Verständnis dafür.

„Wenn manche Leute alle Rechtsmöglichkeiten ausschöpfen wollen, ist das ja auch in unserem demokratischen Prozess verankert“, so der Cheftrainer des Sportclubs in einer Pressekonferenz am Freitag. „Das steht ihnen zu.“ Dennoch würde sich der 53-Jährige wünschen, dass die Gegner des Bauvorhabens ihre Niederlage akzeptieren. „Man sollte anfangen, Dinge umzusetzen, die sogar in einem Bürgerentscheid entschieden wurden“, so Streich. „Deswegen heißt es Entscheid.“

„Wäre gut, wenn es mal losgehen würde“

Für den dienstältesten Trainer der Bundesliga wäre es an der Zeit, „dass man Entscheidungen respektiert, die demokratisch getroffen wurden“. Bei allem Verständnis für die Rechte der Gegner des Neubaus „wäre es gut, wenn es mal losgehen würde“. Nach Angaben des Freiburger Verwaltungsgerichtes hatten sechs Bürger am Montag Eilantrag gegen die Baugenehmigung gestellt. Das neue Stadion der Breisgauer soll 34 700 Zuschauern Platz bieten. Die aktuelle Heimspielstätte, das Schwarzwald-Stadion, ist mit einer Kapazität von 24 000 die kleinste der 18 Bundesliga-Vereine. Selbst in der 2. Bundesliga gibt es acht Stadien mit mehr Plätzen.

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