Bundesliga

Streich fördert deutsche Talente: „Muss den Mut haben und sie reinschmeißen“

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Der SC Freiburg hat bei der 1:3-Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05 eine Elf bestehend aus elf deutschen Akteuren ins Rennen geschickt. Trainer Christian Streich nimmt sich dafür immer wieder in die Pflicht.

Der SC Freiburg bildet seit Jahren hochtalentierte Spieler aus und verkauft sie nach einigen Jahren für viel Geld weiter. Bei Matthias Ginter und Maximilian Philipp klappte dies mit Wechseln zu Borussia Dortmund, die nächsten Rohdiamante Robin Koch und Luca Waldschmidt sollen in Zukunft ähnliche Werdegänge hinlegen.

Streich findet und fördert Talente

Christian Streich führt die Aussagen, dass es zu wenig deutsche Jugendspieler mit Perspektive für ganz oben gäbe, ad absurdum. Der seit 2011 im Breisgau tätige Trainer sagte bei Sport Bild: „Klar haben wir Talente hier in Deutschland und zwar nicht zu wenig. Wir müssen alles dafür tun, dass wir immer wieder Jungs zu uns rüberkriegen.“

Trainer nimmt sich in die Pflicht

Im Optimalfall werden diese Akteure bereits im Freiburger Nachwuchs geformt und Stück für Stück an die Philosophie der Profimannschaft herangeführt. Streich sieht diesen Weg auch für das Umfeld als entscheidend an: „Auch wegen der Identifikation ist das sehr wichtig. Die Leute freuen sich wahnsinnig, wenn Jungs es aus der eigenen Fußballschule schaffen.“ Er nahm sich allerdings auch in die Pflicht: „Dann
muss man aber auch immer den Mut haben und sie reinschmeißen, wenn sie so weit sind.“ Die Freiburger wurden für diesen Mut schon häufig belohnt.

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