Bundesliga

Streich: DFB-Neuling Waldschmidt muss noch „weiter kommen“

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Bundestrainer Joachim Löw hat am Donnerstag einen Neuling in das Aufgebot für EM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande und Nordirland berufen. Mit Luca Waldschmidt hat es ein Star der U21-EM im Sommer zur A-Nationalmannschaft geschafft. Sein Vereinscoach Christian Streich freut sich, verfällt aber nicht in Euphorie.

„Es ist eine Auszeichnung, für so eine große Fußballnation wie Deutschland berufen zu werden, und es ist super für ihn und für uns, dass er diese Anerkennung kriegt“, zitiert kicker.de den dienstältesten Bundesliga-Trainer. Abheben soll der Angreifer deshalb aber noch lange nicht. Im Spiel des 23-Jährigen sieht Streich schließlich noch Verbesserungspotenzial. „Er muss weiter kommen in Sachen Körperlichkeit und Aggressivität, das müssen wir gemeinsam hinkriegen“, so der 54-Jährige etwa. Waldschmidt müsse jede Minute auf dem Trainingsplatz nutzen, genau das mache er aber auch.

Waldschmidt dankt seinem Trainer

Insofern sieht Streich wohl keine große Gefahr, dass der Siegener nun von der Nominierung den Kopf verdreht bekommen könnte. Der Stürmer selbst weiß, dass er sich nicht zuletzt bei seinem Vereinstrainer bedanken muss. „Er hat mir immer wieder geholfen und Tipps gegeben, um das Optimale rauszuholen“, berichtet Waldschmidt. Für ihn erfülle sich ein Traum, dennoch wolle er seriös an die Sache heran gehen. „Ich probiere das einfach zu genießen, alle Erfahrungen aufzusaugen.“ Die Gedanken gehen aber erst nach dem Wochenende Richtung DFB-Team. Vorher, das dürfte auch Streich gefallen, will Waldschmidt den perfekten Start des SC Freiburg mit drei weiteren Punkten gegen den 1.FC Köln ausbauen.

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