Bundesliga

Streich: Abraham-Bodycheck „für den Kopf nicht so leicht“

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Keine Szene hat während der Länderspielpause für so viele Schlagzeilen über die Bundesliga gesorgt wie der Bodycheck von David Abraham im Spiel des SC Freiburg gegen seine Eintracht Frankfurt. Der Verteidiger muss bis 2020 zuschauen, nachdem er Christian Streich zu Boden brachte. Der Coach der Breisgauer hatte an dem Aufeinandertreffen zu knabbern.

„Wir haben miteinander geredet und die Urteile sind gefällt. Ich bin auch nullkommanull nachtragend“, so der dienstälteste Übungsleiter der Bundesliga am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Körperliche Beschwerden habe er auch nicht davon getragen. Es zahle sich aus, dass er Yoga mache und sich dehne, so der 54-Jährige. „Aber für den Kopf ist es schwierig. Solche Bilder sind nicht gut, und wenn du selber involviert bist, ist es vom Kopf her nicht einfach“, so Streich.

„Schauen, dass wir echt Verantwortung haben“

In diesem Zusammenhang sei er heilfroh, die wohl bestmögliche Reaktion gezeigt zu haben. „Ich bin kurz liegengeblieben, aber dann hatte ich nur einen Gedanken im Kopf: deeskalieren, sofort und egal in welche Richtung. Ich habe an nichts anderes gedacht.“ Der Fußball habe in der heutigen Zeit eine überhöhte Stellung in der Öffentlichkeit, argumentiert der Südbadener. „Wir müssen schauen, die wird da gefilmt werden und auf dem Platz sind, dass wir echt Verantwortung haben und aufpassen müssen“, so Streich. Im Rahmen der Möglichkeiten sei das gut gelungen. Auch wenn mit Vincenzo Grifo auch ein Spieler des SC Freiburg wegen seiner Beteiligung des an die Abraham-Szene anschließenden Tumults für drei Spiele zuschauen muss.

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