2. Bundesliga

Strauchelnde Darmstädter planen gegen Paderborn einen versöhnlichen Jahresausklang

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Seit fast zwei Monaten konnte der SV Darmstadt 98 keinen Sieg mehr feiern und auch der Spielstil unter Trainer Dirk Schuster sieht sich einiger Kritik ausgesetzt. Ein Sieg gegen Paderborn würde den Blick wieder leicht nach oben richten, doch der SC präsentiert sich sehr heimstark und ist besser in Form als die „Lilien“. Ein heißes Mittelfeld-Duell am Sonntagmittag (13.30 Uhr).

„Wir wollen klar zeigen, dass wir die Punkte in Paderborn behalten wollen“, gab SC-Trainer Steffen Baumgart die Marschrichtung für die Heimpartie gegen Darmstadt 98 selbstbewusst vor. Grund genug hat der Paderborner Übungsleiter, denn zusammen mit Union Berlin ist der Zweitliga-Aufsteiger zu Hause noch ungeschlagen und zuletzt gewann der SC mit 3:0 gegen Dynamo Dresden.

Paderborn plant Wiedergutmachung

25 Punkte lassen Paderborn nach der Hinrunde einen sehr respektablen siebten Platz belegen, sechs Punkte vom dritten Tabellenrang entfernt. Daran will Trainer Baumgart gegen Darmstadt anknüpfen und zugleich die Hinspiel-Niederlage (0:1) ausgleichen: „Wir wollen erfolgreich in die Rückrunde starten! Das Hinspiel gegen Darmstadt haben wir verloren, das wollen wir wieder gutmachen.“ Für diese Mission stehen ihm sämtliche Spieler zur Verfügung, die bereits gegen Dresden (3:0) im Kader standen. Auch Routinier Uwe Hünemeier kehrt nach überstandener Grippe zurück. Mit einem Sieg über Darmstadt wäre das Überwintern auf Platz fünf möglich, doch sollte der SC verlieren, könnte er bis auf Rang zehn zurückfallen.

Schuster: durchschnittliche Hinrunde gespielt

Mit sechs Punkten weniger als Paderborn, also 19, schloss der SV Darmstadt seine Hinrunde auf Platz 13 ab. „Wir wollen 2018 mit einer ordentlichen Leistung abrunden. Mit dem Klassenerhalt war es erfolgreich, danach haben wir eine durchschnittliche Hinrunde gespielt“, bilanzierte Trainer Dirk Schuster das Fußballjahr. Der Formpfeil zeigt jedoch seit knapp zwei Monaten nach unten, denn aus den vergangenen fünf Partien konnte kein einziger Sieg und insgesamt nur zwei Punkte geholt werden. Somit ist der Abstand auf die Abstiegszone auf sieben Punkte geschmolzen.

Auftrag: Paderborn zum Stehen bringen

Sicherlich sind sieben Punkte noch komfortabel, doch können auch diese ohne eigenes Zutun gefährlich schrumpfen. Es wäre also ein passender Zeitpunkt, im letzten Spiel vor der Winterpause ein Zeichen zu setzen und den SC Paderborn zu schlagen. „Wir müssen Paderborn zum Stehen bringen und wollen eine gesunde Balance zwischen guter Abwehrarbeit und mutigem Offensivspiel finden“, erklärte Trainer Schuster, der ein anderen Verlauf als Hinspiel erwartet: „Beim Gegner hat damals ein großer Lerneffekt eingesetzt, danach haben sie sich von keiner Mannschaft mehr durch Härte beeindrucken lassen.“ Für die Begegnung am Sonntag steht Innenverteidiger Marcel Franke nicht zur Verfügung, er fällt mit Wadenproblemen aus. Zudem steht hinter dem Einsatz von Slobodan Medojevic aufgrund von Oberschenkelproblemen ein Fragezeichen.

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