2. Bundesliga

Stöver: Bei St. Pauli regiert das Leistungsprinzip

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Der FC St. Pauli hat sich in der 2. Bundesliga vor der Länderspielpause durch eine Reihe guter Ergebnisse bis auf den 5. Platz gekämpft. Ein wichtiges Pfund für die Kiezkicker ist der breite Kader. In dem gibt es aber auch immer wieder Härtefälle, die Sportchef Uwe Stöver und Trainer Markus Kauczinski moderieren müssen.

„Für jeden Spieler von uns gilt das gleiche“, so Stöver gegenüber der Hamburger Morgenpost. „Es geht darum, in jedem Training und Spiel eine gute Leistung zu bringen. Markus Kauczinski handelt klar nach dem Leistungsprinzip.“ 22 Profis haben die Hamburger in ihren zehn Pflichtspielen der neuen Saison bereits eingesetzt. Dabei fehlen potenzielle Leistungsträger wie Marc Hornschuh noch mit Verletzungen. Im Gedränge um die Plätze in Startelf und Spieltagskader gibt es zwangsläufig immer wieder Verlierer.

„Sonnenschein muss man sich erarbeiten“

„Dieser Beruf bringt nicht nur Sonnenschein, sondern manchmal auch Regen“, so Stöver. Bis zu 19 Spieler, rechnet er angesichts des 30-Mann starken Kaders vor, müsse der Klub bei jedem Spiel enttäuschen. „Anders als in der Natur muss man sich den Sonnenschein als Profi erarbeiten.“ Einige Spieler scheinen damit gar keine Probleme zu haben. Stürmer Sami Allagui etwa freut sich eher über den Konkurrenzkampf. „Das ist eine super Sache“, zitiert ihn das Lokalblatt. „Der Trainer hat die Qual der Wahl. Wir machen es ihm so schwer wie möglich.“ Der Routinier fehlte selbst zwischenzeitlich mehr als einen Monat lang mit einem Rippenbruch. Mit einem Jokertor beim 3:1-Sieg gegen den SV Sandhausen feierte er vor der Länderspielpause ein glänzendes Comeback.

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