Bundesliga

Stöger stellt Ansprüche: „Keiner will draußen sitzen!“

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Fortuna Düsseldorf ist vor der Länderspielpause ein wichtiger Befreiungsschlag gelungen. Mit dem 4:1-Sieg gegen Hertha BSC beendete der Aufsteiger eine Serie von sechs Niederlagen am Stück. Gegen den Hauptstadtklub brachte Trainer Friedhelm Funkel unter anderem Kevin Stöger neu ins Team. Er will seinen Platz nun behaupten.

„Nach so einem Spiel will keiner draußen sitzen!“, stellt der Neuzugang vom VfL Bochum gegenüber der Bild-Zeitung klar. Insbesondere, weil das nächste Spiel ein Highlight ist: Für die Fortuna geht es in die Allianz Arena zum FC Bayern. „Ich werde alles dafür tun, um in München erneut in der Startelf zu sein“, so Stöger. Der 25-Jährige stand bisher allerdings noch nicht zweimal in Folge von Beginn an auf dem Platz. Seit den ersten beiden Spieltagen kam er überhaupt noch nicht in aufeinanderfolgenden Spielen zum Einsatz.

„Ich wusste, was ich kann“

Mit seinem beherzten Auftritt gegen Hertha will Stöger diesen Umstand nun ändern. Angesprochen auf ein Sonderlob von Funkel gibt sich der Österreicher selbstbewusst. „Ich wusste, was ich kann. Und freue mich, es endlich umgesetzt zu haben.“ Beim 4:1-Erfolg bestach der Neuzugang vor allem mit seinem hohen Einsatz. 12,6 Kilometer Laufleistung verbuchte die Statistik für Stöger. Es ist seine Spielweise, sich über hohen Aufwand viele Aktionen am Ball zu holen. „Ich lebe davon“, beteuert der Mann aus Oberösterreich. Seinen ersten Anlauf in der Bundesliga versuchte er beim VfB Stuttgart, in dessen Jugendabteilung Stöger im Jahr 2009 wechselte. Sein Debüt im Oberhaus feierte er aber erst mit der Fortuna.

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