Borussia Dortmund

Stöger blickt auf BVB-Zeit zurück: Dieser Verkauf erschwerte die Aufgabe

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Peter Stöger ist seit dem Ende seines Engagements bei Borussia Dortmund nicht mehr in der Verlosung bei Vereinen aufgetaucht. Dabei erreichte der Österreicher in der Saison 2017/18 die Ziele mit dem BVB – unter schwierigen Bedingungen.

Borussia Dortmund steckte im Winter 2017 im Mittelfeldfeld der Tabelle fest, der damalige Trainer Peter Bosz konnte seinen Stil nicht durchbringen. Peter Stöger wurde nur eine Woche nach seiner Entlassung beim 1. FC Köln Trainer im Ruhrpott. Der Österreicher verriet im kicker, dass er keine Probleme gehabt habe, einen Zugang zu den Spielern zu finden: „Nein, eigentlich nicht. Wir haben zwar zunächst ein Pokalspiel gegen die Bayern verloren, aber dann zehn Spiele am Stück nicht verloren. Das hat schon funktioniert.“

Aubameyang-Verkauf als Nackenschlag

Am Ende kletterte der BVB in der Tabelle von Rang acht auf vier. Doch für Zufriedenheit sorgten die oft durchschnittlichen Auftritte nicht. Stöger erinnerte zudem an einen Abgang, der schmerzte: „Unsere Aufgabe wurde damals auch nicht erleichtert, als dann Pierre-Emerick Aubameyang verkauft wurde.“ Der Gabuner ging für rund 65 Millionen Euro zu Arsenal und hinterließ eine Lücke bei der Borussia.

Stöger mit dem BVB „gefühlt am Limit“

Stöger musste erst ein halbes Jahr vorher einen ähnlichen Nackenschlag beim Effzeh verkraften: „Das war vergleichbar mit Köln und dem Verkauf von Modeste.“ Er wollte sich aber nicht beklagen: „Das sind Dinge, die man wirtschaftlich machen muss, aber die es in der Umsetzung nicht leichter machen.“ Stöger ordnete deshalb die Qualifikation für die Champions League als Maximum ein: „In der Bewertung wäre mehr möglich gewesen, aber gefühlt waren wir am Limit.“

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