Borussia Mönchengladbach

Stindl moniert leichte Ballverluste — „Idee ist eigentlich aufgegangen“

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Nach der Niederlage im rheinischen Derby bei Bayer Leverkusen (0:2) schwinden bei Borussia Mönchengladbach die Hoffnungen auf eine Teilnahme am Europapokal in der kommenden Saison. Kapitän Lars Stindl gab bei Sky zu Protokoll, seine Mannschaft habe eigentlich wenig falsch gemacht.

„Wir wollten ein bisschen kompakter spielen heute, haben den Leverkusenern mehr Raum gegeben, aber nichts wirklich zugelassen“, so der Nationalspieler. „Wir hatten dann drei, vier wirklich gute Ballgewinne, aber verlieren die zu leicht, kommen in den Gegenkonter und kassieren so das erste Tor.“ Nach dem Führungstreffer durch Lucas Alario (39.) sei es gegen eine selbstbewusst auftretende Heimmannschaft schwer gewesen, ins Spiel zu finden. Dafür sei auch die Zweikampfquote zu schwach ausgefallen. Erst gegen Spielende investierte Gladbach offensiv mehr, kam zu einigen Gelegenheiten.

„Tun gut daran, auf uns zu schauen“

„Leverkusen hat schon eine starke Leistung gebracht, aber unsere Idee, kompakter zu stehen ist eigentlich relativ gut aufgegangen, bis wir diese zu einfachen Ballverluste hatten“, befand der 29-Jährige. „Vor dem Tor tun wir uns ein bisschen schwer, in den entscheiden Momenten das Spiel auf unsere Seite zu ziehen.“ Das sei aber kaum an einer Person auszumachen, sagte er angesprochen auf seine eigene Flaute. Stindl ist seit Mitte November (4:2 bei Hertha BSC) ohne Treffer. Er hegt geringe Hoffnungen auf eine Rückkehr nach Europa. „Wir sind weit weg, momentan tun wir uns gut daran, auf uns zu schauen und in die Spur zu kommen.“ Gladbach liegt auf Rang neun vier Punkte hinter dem Tabellensechsten RB Leipzig, das am Sonntag beim VfB Stuttgart antritt. Die Schwaben könnten Gladbach mit einem Sieg überholen.

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0 Comments

  1. Markus

    10.03.2018 at 22:19

    In Gladbach leiden alle an Realitätsverlust, die denken die spielen tollen Fußball. So ein Stindl redet von Russland, der bringt seit Monaten einfach keine Leistung.
    Mittlerweile spiegeln die Ergebnisse die Leistung wieder, muss man einfach so sagen!
    Das System das Gladbach verfolgt ist eigentlich gut, mit jungen Spielern zu arbeiten, aber dafür braucht man einen Trainer der die Mannschaft, Mannschaftsteile und Spieler besser macht. So einen Trainer hat Gladbach nicht.
    Unter Hecking ist die Abwehr einfach nur schlecht, der Sturm ist mittlerweile ein total Ausfall und kein einziger Spieler hat sich in der laufenden Saison verbessert. Sorry das sollten die Verantwortlichen des Vereins auch so kritisch sehen, den alles andere wäre fahrlässig!
    Wenn man nächstes Jahr nach Europa will braucht man einen neuen Trainer.
    Ändert man nichts läuft es in Zukunft auf Abstiegskampf hinaus.
    Aber ich habe keine Ahnung von Fußball!

    • Miansa

      11.03.2018 at 12:35

      Da kann ich dir nur zustimmen , der Trainer hat die Spieler nicht verbessert in Gegenteil alle sind schlechter geworden kein Selbstbewusstsein schwache zweikampfquote , zuviele Ballverluste , die Abwehr zu langsam es fehlt an allem so kann man noch in die relegation gehen “ Super Saison Borussia

  2. Andreas

    10.03.2018 at 23:55

    Ballbesitzstürmer ohne Zug zum Tor schießen eben nur selten Tore. Hier liegt die Verantwortung aber nicht nur beim dem Trainer, sondern auch bei dem „untouchable“ Max Eberl, der nicht unerheblich verantwortlich für die Kaderzusammenstellung zeichnet. Hazard, Hoffmann, Traore und Stindl sind technisch versierte Spieler, aber mit Ausnahme des Letztgenannten waren sie auch schon bei Ihren Stationen vor der Borussia nicht für Ihre Torgefährlichkeit bekannt. Von dem technisch limitierten Bobadilla und dem ungefährlichen Josip Drmic garnicht erst zu sprechen. Aber, es gibt sie noch, die laufstarken, bezahlbaren Stürmer mit Zug zum Tor; siehe Schalkes Burgstaller
    Wenn es nicht gelingt, derartige Spieler zu verpflichten, wird die rückwärtsgerichtete Entwicklung der Borussia an Fahrt gewinnen.

  3. Ottoman 11

    11.03.2018 at 10:36

    Da gebe ich dir recht,und man sollte den Eberl auch gleich mit auswechseln.
    Aber es sollte schnellstens geschehen,den der Weg nach unten ist leichter zu erreichen als der nach oben.

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