Bundesliga

Stevens adelt Tedesco: „Er lebt Schalke wirklich“

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Huub Stevens ist der erfolgreichste Trainer der jüngeren Vereinsgeschichte von Schalke 04. Das Wort des Erfolgscoachs der „Eurofighter“, der UEFA-Cup-Sieger von 1997, hat Gewicht. Im Bild-Interview adelt der Niederländer den aktuellen Chef der Königsblauen, Domenico Tedesco.

„Dass Domenico am Sonntagmorgen beim A-Junioren-Derby gegen Dortmund (4:2) zugeschaut hat, war keine Show“, so der 64-Jährige. „Tedesco lebt Schalke wirklich – so wie Rudi Assauer und ich damals. Das habe ich bei vielen anderen Trainern vermisst.“ Die Mannschaft spiele keinen berauschenden Fußball, doch die auf Schalke wichtigen Grundtugenden stimmen. „Die Mannschaft malocht, arbeitet anständig. Es ist immer einfacher, Tore zu verhindern als Tore herauszuspielen. Am Ende gewinne ich lieber schmutzig, als schön zu verlieren.“

Lieber Pokalfinale als Vizemeisterschaft

Der als „Knurrer aus Kerkrade“ bekannt gewordene Ex-Coach traue seinem Nachfolger zu, den Revierklub auf Platz zwei zu halten. Sein Wunschszenario sähe allerdings anders aus. „Schalke kommt unter die ersten Vier und ins Pokal-Finale – das würde ich sofort unterschreiben! In Berlin ginge es dann wohl gegen Bayern. Beim 1:2 zuletzt in München waren wir auf Augenhöhe.“ Im Halbfinale empfangen die Königsblauen am 18. April Eintracht Frankfurt, während Bayern einen Tag zuvor bei Bayer Leverkusen antritt.

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