Eintracht Frankfurt

Startet die Eintracht mit dem Top-Sturmtrio gegen Limassol?

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die Frankfurter Eintracht empfängt am Donnerstag (21 Uhr) Apollon Limassol zum dritten Gruppenspiel in der Europa League. Vor 47.000 Zuschauern, wovon rund 600 den Gast aus Zypern begleiten werden, können die Hessen einen großen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale gehen. Lässt Trainer Adi Hütter Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic zusammen auflaufen?

„Adi ist es manchmal zuwider, dass er einen der drei Topstürmer draußen lassen muss“, sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno noch . Seit der Rückkehr von Ante Rebic nach Verletzungspause ist der Konkurrenzkampf um die zwei freien Plätze im Angriff noch erbitterter geworden, er und seine beiden Kollegen Sebastien Haller und Luka Jovic befinden sich allesamt in Topform. „Ich bin glücklich darüber, dass mir eine solche Offensive zur Verfügung steht“, sagte Adi Hütter bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Limassol auf Nachfrage von fussball.news.

Sturmtrio an allen Treffern beteiligt

Die Zahlen sprechen eine beeindruckende Sprache: Jovic war an acht, (7 Tore+1 Vorlage), Haller an elf (5+6) und Rebic an vier (3+1) Treffern in der Bundesliga beteiligt. Wenn auf nationaler Ebene eines der 19 Tore bejubelt werden durfte, hatte ein Akteur dieses Trios den Fuß oder Kopf zuvor am Ball gehabt. Doch lautet die Formel somit automatisch: Aus drei mach zwei?

Hütter lässt offen, ob das Trio gemeinsam aufläuft

Gegen Fortuna Düsseldorf wurde Hütter die Entscheidung abgenommen, Rebic fehlte Gelb-Rot-gesperrt. Doch gegen Limassol ist der Kroate wieder dabei und er will sein Startelfdebüt für die Eintracht auf europäischer Bühne geben. Aber: Jovic zeigte gegen Düsseldorf seine ganzen Qualitäten, traf fünfmal und Haller befindet sich seit Monaten schon in Topform. Hütter wollte die Möglichkeit, das Trio gemeinsam auflaufen zu lassen, daher nicht ausschließen: „Ich möchte mir das noch offen lassen.“

KIare Kommunikation von Hütter

Wichtig sei dabei die Kommunikation mit den Stars der Frankfurter: „Wenn einer draußen bleibt, dann muss man mit dem Spieler sprechen.“ Generell gehe es aber um „Eintracht Frankfurt, um das Gesamte und nicht um einzelne Spieler.“ Jeglicher Akteur habe sich unterzuordnen, am Ende zähle nur, dass „die Eintracht gewinnt.“ Hütter verwies daher auch auf seinen „Libero“, der das Defensivnetz zusammenhält: „Makoto Hasebe hat als zentraler Abwehrspieler alles gut im Griff.“ Prinzipiell habe es seine Mannschaft verstanden, sowohl nach vorne als auch nach hinten zu arbeiten.

Schwung mitnehmen und die Tür weit aufstoßen

Mit dieser mannschaftlichen Geschlossenheit soll der nächste wichtige Schritt in der Europa League glücken. Bei einem Heimsieg wäre das Weiterkommen der Frankfurter mit neun Punkten nur noch theoretisch zu verhindern. „Das Selbstvertrauen ist da und die Einstellung stimmt. Wir wollen den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen“, kündigte Hütter an. Ob er dabei ins Risiko geht und sein Sturmtrio zusammen auflaufen lässt?

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