2. Bundesliga

Stanislawski: Das rät er den Trainern vor dem Hamburg-Derby

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Holger Stanislawski war Trainer beim FC St. Pauli, als der Klub in der 1. Bundesliga letztmals auf den Hamburger SV traf. Gerald Asamoah erzielte den vielumjubelten Siegtreffer. Der Abstieg konnte zwar nicht verhindert werden, doch das positive Gefühl nahmen die Kiezkicker aus dem Stadtderby-Erfolg mit.

Während diese Duelle vor Anpfiff von den Trainern häufig kleingeredet und die Emotionen unten gehalten werden, befeuerte Ex-Trainer Stanislawski gegenüber Bild den Derbycharakter: „Man darf bei der Mannschaft nicht den Eindruck erzeugen, dass es ein Spiel wie jedes andere sei. Es ist eben kein normales Spiel.“ Die Anhänger beider Mannschaften fiebern auf das erste Zweitligaduell dieser beiden Mannschaften hin.

Stanislawski gibt Tipps

Stanislawski hatte daher für die Trainer beide Mannschaften Ratschläge parat: „Du brauchst etwas Außergewöhnliches, musst mal einen Reizpunkt setzen.“ Der 49-Jährige selbst ging mit gutem Beispiel voran: „Im letzten Derby habe ich zu unserem dritten Torwart Benedikt Pliquett gesagt: ‚Bene, mein Digger, du spielst.‘ Geglaubt hat mir das vorher keiner.“ Der inzwischen nicht mehr aktive Schlussmann vereitelte mit einer starken Leistung gute Möglichkeiten des HSV und wurde nach seinem Kunf-Fu-Sprung gegen die Rauten-Eckfahne endgültig zur Kultfigur bei den Boys in Brown. Stanislawski hatte es also geschafft, den richtigen Reizpunkt zu setzen.

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