Bundesliga

Stadion-Mietvertrag mit Stadt Frankfurt – Steubing fordert: „Die müssen sich bewegen“

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Eintracht Frankfurt soll Anfang Juli Betreiber der WM-Arena und sozusagen sein eigener Hausherr werden. Allerdings gibt es laut Medienberichten zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Bundesligisten noch keinen endgültigen Vertrag. Der Klub will an dem 01. Juli keine Miete zahlen, weil aufgrund eines Veranstaltungsverbots keine Einnahmen entstehen.

Bereits Ende April hatte Marketing-Vorstand Axel Hellmann die Notwendigkeit von Nachverhandlungen herausgestellt. Seinerzeit schien er auf offene Ohren zu stoßen. „Wir sind bereit, Dinge neu zu besprechen“, hatte Sportdezernent Markus Frank damals geäußert. Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist seither kein Fortschritt zu verzeichnen. Doch die Zeit drängt für Eintracht Frankfurt. Druck macht deshalb nun Wolfgang Steubing. „Die müssen sich bewegen und die aktuelle Lage in die Konditionen des Vertrags mit einbinden“, forderte der Aufsichtsrats-Vorstand im Boulevardblatt von der Stadt.

„Wo sollen wir denn sonst spielen?“

„Schließlich können wir nicht etwas unterschreiben, wo wir Miete zahlen müssen ohne Einnahmen zu haben“, so der Aufsichtsratsvorsitzende. Ohne eine Einigung wäre aber unklar, ob die Eintracht ab dem 01. Juli Heimspiele in der eigenen Arena austragen dürfte. Es ist eine groteske Vorstellung und sicher nicht realistisch, aber theoretisch müsste sich der Klub einen Ausweichplatz besorgen. Der Vertrag mit der Stadt „darf nicht platzen“, sagt Steubing deshalb. „Wo sollen wir denn sonst spielen? In Mainz? Beim FSV?“, fragt er rhetorisch. Die aktuellen Konditionen seien für ihn aber nicht akzeptabel. Als Chef des Kontrollgremiums ist Steubing schließlich besonders dazu verpflichtet, die wirtschaftlichen Interessen von Eintracht Frankfurt zu vertreten.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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