2. Bundesliga

St. Pauli will im „Spitzenspiel“ gegen Regensburg wieder unter die Top-Drei

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Der FC St. Pauli gastiert am Sonntag (13.30 Uhr) als Tabellenvierter beim siebten Regensburg. Angesichts der starken Leistungen der beiden Teams ist es für den Hamburger Trainer Marcus Kauczinski ein „Spitzenspiel“, an dessen Ende für sein Team mindestens der Sprung auf Platz drei stehen soll. Die Vorschau von fussball.news.

Marcus Kauczinski ist sich dessen bewusst, was ihn und seine Mannschaft erwartet: „Das wird eine sehr schwere Aufgabe. Betrachtet man die letzten acht Saisonspiele, ist der Jahn die zweitbeste Mannschaft der Liga“, sagte der Hamburger Trainer, der unlängst seinen Vertrag verlängerte, auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. In den angesprochenen acht Partien holte Regensburg sechzehn Punkte, St. Pauli siebzehn. Deswegen sei die Partie auch ein „echtes Spitzenspiel“, in dem Kauczinski bis auf Innenverteidiger Marc Hornschuh und Mittelfeldspieler Johannes Flum alle Akteure zur Verfügung stehen. Wer Flum (fünfte Gelbe Karte) vor der Abwehr ersetzt, ist noch offen: „Wir haben alle drei möglichen Varianten mit Bernd Nehrig, Christopher Buchtmann und Ersin Zehir getestet“, erklärte der Trainer, eine Entscheidung werde erst „am Samstagabend“ getroffen.

Warnung vor Kontern

Regensburg vergleicht Regensburg mit dem Gegner vom vergangenen Spieltag: „Sie spielen ähnlich wie Heidenheim mit schnellen Angriffe nach vorne und rücken schnell nach“, erklärte er und forderte deswegen: „Wir müssen bei Angriffen gut abgesichert sein und wie zuletzt möglichst wenig zulassen. Wir wissen, welche Spieler für ihr Umschaltspiel wichtig sind.“ Gegen Heidenheim hatte St. Pauli allerdings einige Probleme, kam über ein 1:1 nicht hinaus.

Länderspielpause kam ungelegen

Bei Jahn Regensburg fiebert vor allem Linksverteidiger Alex Nandzik der Partie besonders entgegen: „Davon träumt man als kleines Kind, vor so vielen Menschen auflaufen zu dürfen, denen zu zeigen, was man kann. Wir wollen den Zuschauern ein Spiel liefern, bei dem jeder für den anderen da ist – gerade gegen den FC St. Pauli, der ein Top-Gegner in der 2. Bundesliga ist“, sagte er gegenüber Jahn-TV. Angesichts der sechzehn Punkte aus acht Spielen kam auch ihm die Länderspielpause ungelegen: „Wir fanden es ein bisschen schade, dass Pause war. Nach so einem Sieg möchte man weiter solche Erfolge feiern.“

Lob für die Hamburger Defensive und Freude auf ein Wiedersehen

Wie schwer die Begegnung werden könnte ist dem 24-Jährigen allerdings auch bewusst: „Sie sind viel kompakter als in den Jahren davor, fressen nicht mehr so viele Gegentore und sind auch eine bessere Einheit geworden“, charakterisierte er die Mannschaft des FC St. Pauli. Ein Wiedersehen wird es dabei mit Marvin Knoll geben, der dreieinhalb Jahre für die Regensburger aktiv war und große Beliebtheit genoss. Zu Knoll sei der Kontakt nie abgerissen. „Wir freuen uns natürlich, auch wenn wir jetzt gegeneinander spielen“, so Nandzik. Ein Wiedersehen mit Knoll auf dem Platz wird es für die Jahn-Spieler Jonas Föhrenbach, Sebastian Nachreiner und Dominic Volkmer allerdings nicht geben. Das Trio fehlt verletzungsbedingt.

About Stefan Katzenbach

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