1. FC Heidenheim

St. Pauli – Heidenheim: Alles Schnatterer oder was?

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Auch am Samstag wird in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Ball getreten. Im Millerntor-Stadion treffen der FC St. Pauli und der 1. FC Heidenheim aufeinander. Die Stimmung in beiden Lagern ist hervorragend.

Beim FC St. Pauli ist die Stimmung so gut wie schon lange nicht mehr. Aus den letzten sieben Spielen holten die Boys in Brown starke fünf Siege – resultierend steht der zweite Tabellenplatz hinter dem Erzrivalen Hamburger SV zu Buche. Trainer Markus Kauczinski, der in der Vorsaison teilweise verteufelt wurde, sitzt so fest im Sattel wie noch nie in seiner knapp einjährigen Amtszeit.

Kauczinskis Lob für den Gast

Am Samstagvormittag (13 Uhr) trifft St. Pauli auf den 1. FC Heidenheim, dem Kauczinski vor allem einen kämpferischen und guten Fußball attestiert: „Sie haben sich in den letzten Wochen oben rangepirscht und wollen mit einem Sieg an uns vorbei.“ Der Kiezklub holte in Heimspielen gegen Heidenheim zuletzt drei Zu-Null-Siege (1:0, 3:0, 1:0).

Duo noch kein Thema

Welche Startelf Kauczinski ins Rennen schicken wird, lässt der Trainer noch offen. Christopher Buchtmann nahm in normalem Pensum an den Einheiten teil und sei ein Thema für den Kader, eventuell sogar für die Anfangsformation. Ih-Yeong Park und Waldemar Sobota sind ebenfalls zurück, aber noch kein Thema für das 18er-Aufgebot. Johannes Flum trainierte nur teilweise mit, er hatte „grippige Anzeichen“, meint Kauczinski.

Schnatterer überragend

Wie im Hamburger Stadtteil St. Pauli, ist auch die Atmosphäre in Heidenheim prächtig. Fünf Spiele in Folge ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis) ließen den FCH auf den sechsten Tabellenplatz klettern. Vereinsikone Marc Schnatterer war in Spielen gegen St. Pauli bereits an neun Toren direkt beteiligt, dreimal traf er selbst, sechsmal war er Vorlagengeber. In der laufenden Runde kommt der Flügelstürmer auf fünf Treffer und fünf Assists.

Gelernt aus der Vorsaison

„Wir könnten jetzt in Zufriedenheit und Schulterklopferei verfallen, das tun wir aber nicht“, sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt vor dem Spiel. „Wir haben unsere Lehren gezogen. Wir wissen, die nächste Herausforderung steht vor der Tür und wir nehmen jede von Neuem an.“ Seine Mannschaft lasse im Vergleich zur Vorsaison weniger zu, habe mehr Ballbesitz – auch die Organisation habe sich verbessert, lobte Schmidt.

Strauß noch nicht fit

Außer Robert Strauß sind alle Spieler, die zuletzt angeschlagen waren, wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen. Robert Glatzel und Kevin Lankford sind somit wieder mit von der Partie. Schmidt ließ offen, ob er seine Mannschaft verändern wird, übte jedoch etwas Druck aus: „Jeder muss gut trainieren, eine gute Körpersprache haben und die, die nicht spielen, dürfen niemanden runterziehen. Das Kollektiv hat uns stark gemacht.“

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