Bundesliga

Spitzengehalt und moderate Ausstiegsklausel: So will Schalke Nübel zur Verlängerung bewegen

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Das Thema Alexander Nübel hat den FC Schalke 04 über den Sommer begleitet und dürfte auch in den kommenden Monaten immer wieder hochkochen. Der Torhüter hat einen am Saisonende auslaufenden Vertrag. Der ablösefreie Abgang des womöglich kommenden Nationalspielers wäre ein Nackenschlag. Deswegen streckt sich der Klub bis an die Grenzen, um ihn von einer Verlängerung zu überzeugen.

So berichtet Sport Bild, dass die Königsblauen dem Paderborner einen Vertrag bis 2024 vorlegen. Darin enthalten soll unter anderem eine massive Gehaltserhöhung sein. Aktuell verdiene der U21-Nationalkeeper 600 000 Euro pro Jahr. Nach einer Unterschrift soll er inklusive Prämien mehr als das achtfache, fünf Millionen Euro, erhalten. Damit nicht genug: Locken soll Nübel auch die Aussicht auf einen vereinfachten Vereinswechsel. Denn Schalke lasse sich mit dem Angebot auf eine Ausstiegsklausel in moderater Höhe ein.

Ausstiegsklausel zwischen zehn und 20 Millionen Euro

Zwischen zehn und 20 Millionen Euro soll der neue Kapitän der Königsblauen bei einem vorzeitigen Ausstieg aus dem möglichen neuen Arbeitsvertrag kosten. Angesichts der steigenden Preise für Torhüter auf dem internationalen Transfermarkt wäre Nübel damit eine Art Schnäppchen. Alleine diesen Sommer wechselten nach Angaben des Internetportals transfermarkt.de fünf Schlussmänner für mehr als 20 Millionen Euro den Klub. Das Entgegenkommen des FC Schalke 04 äußert sich dem Bericht zufolge derweil auch in der Tatsache, dass es keine Deadline geben soll.

Schneider lässt ihm viel Zeit

„Wir geben Alexander Nübel ausreichend Zeit“, zitiert das Magazin dazu Sportchef Jochen Schneider. „Selbst wenn
er sich erst im Mai 2020 für uns entscheidet, wäre das auch in Ordnung.“ Der Verein finde es legitim, dass der Schlussmann vor einer richtungweisenden Entscheidung Eindrücke sammeln will. Es handele sich schließlich um einen äußerst ambitionierten Spieler. Ob die Königsblauen diese Ambitionen bedienen können, ist freilich zumindest kurzfristig eher fraglich. Das Blatt geht deshalb auch davon aus, dass trotz allen Entgegenkommens eine Verlängerung von Nübel eher unwahrscheinlich sei.

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