1. FC Köln

Spinner über Schmadtke-Aus: „Ist nicht freiwillig zurückgetreten…“

on

Das Aus von Jörg Schmadtke als Geschäftsführer des 1. FC Köln liegt bald ein Jahr zurück. Bislang ließen die Aussagen der Vorstandsmitglieder den Verdacht zu, es seine Trennung in „beiderseitigem Einvernehmen“ erfolgt. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend kam eine andere Version zum Vorschein.

„Jörg Schmadtke kam am Montag zu uns. Wir haben ein ausführliches Gespräch geführt, und in diesem Gespräch hat er signalisiert, dass er bereit wäre, den Weg freizumachen für einen neuen Impuls. Im Laufe des Gesprächs hat sich dann eine Vertragsauflösung als die einzig sinnvolle Lösung ergeben“, erklärte Präsident Werner Spinner – am 24. Oktober 2017.

Schmadtke wurde entlassen

Nach Entlassung klangen diese Erklärungen nicht und so überraschte Spinner mit einer neuen Version, wie ihn Bild zitierte: „Schmadtke ist nicht freiwillig zurückgetreten, wir haben uns von ihm getrennt.“ Der Versuch des 69-Jährigen, die Mitglieder hinter sich zu bringen, scheiterte. Er sagte weiter über die Entlassung von Schmadtke: „Einen handlungsunfähigen Geschäftsführer brauchen wir nicht.“

Große Risse im Verein

Beim Effzeh ist nach einer Saison der Schande noch kein Schulterschluss zwischen Fans und Vorstand erfolgt. Die Risse sind groß, das Misstrauen in die verantwortlichen Personen ist riesig. Ein Mitglied sagte: „Wir sind weit entfernt von unserem Grundsatz: ‚Zusammen sind wir stark!‘ Immerhin konnten sich die Kölner sportlich einigermaßen erholen, trotz der 1:2-Heimniederlage gegen den MSV Duisburg ist der Klub Spitzenreiter der 2. Liga.

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.