Bundesliga

Sosa ledert gegen Weinzierl

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Borna Sosa wurde im Sommer als großes Talent angepriesen. Mit seinem Reservisten-Standing beim VfB Stuttgart ist der junge Abwehrmann ganz und gar nicht einverstanden. Er spricht mit scharfer Zunge in Richtung Markus Weinzierl.

Immerhin sechs Millionen Euro investierte der VfB Stuttgart im vorigen Sommer in die Verpflichtung von Borna Sosa. Der Kroate kommt bislang auf lediglich acht Bundesliga-Einsätze, die sich auf 331 Spielminuten aufdröseln. Zu wenig für die Ansprüche des ambitionierten 21-Jährigen, der sich mit seiner Situation ganz und gar nicht zufrieden zeigt.

Was geschieht? „Etwas Unbegreifliches“

„Was mit mir in Stuttgart geschieht? Etwas Unbegreifliches. Wir stehen schlecht in der Tabelle, und wir jungen Spieler erhalten immer weniger Chancen. In manchen Spielen sind wir nicht einmal im Kader“, erklärt Sosa laut Sportske Novosti im Umfeld der kroatischen U21-Auswahl.

Schambeinverletzung verursachte Pause

Unter Markus Weinzierl nimmt der Adria-Kicker keine gesonderte Rolle ein. „Als ich hier ankam, habe ich zunächst regelmäßig gespielt. Aber seit dem Trainerwechsel kam ich praktisch nicht mehr zum Einsatz – und das, obwohl ich kerngesund und topfit bin“, klagt Sosa weiter. Als Weinzierl seinen Einstand in Stuttgart gab, fiel Sosa mit einer Schambeinverletzung wochenlang aus. Seitdem kamen lediglich ein Startelf- sowie drei Jokereinsätze hinzu.

100 Prozent im Training

Sosa poltert weiter: „Ich bin jung und habe noch Zeit, mich zu entwickeln. Aber aktuell scheint es so, als hätte ich keinen Einfluss darauf, ob ich spiele.“ Aus seiner Sicht gebe er alles und biete sich im Training immer an. Weinzierl habe in den Einheiten keinerlei Einwände – „da heißt es ‚Bravo Borna, super Borna.‘ Aber wenn es zum Spiel kommt, ist Borna nicht da.“ Der Bild zufolge muss sich Sosa für seine Aussagen bei den Vereinsbossen erklären.

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