2. Bundesliga

Sorgen um HSV-Kapitän: Muss Hunt seine Karriere vorzeitig beenden?

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Aaron Hunt ist unbestritten der beste Fußballer im Kader des Hamburger SV. Nur zeigen kann er es immer seltener. Hunt wird beim Auswärtsspiel gegen Holstein Kiel erneut ausfallen.

In der Regel sind es kleinere oder größere Muskelverletzungen, die Aaron Hunt ausbremsen. Laut transfermarkt.de hat der 33-Jährige seit seinem Wechsel aus Wolfsburg zum Hamburger SV im Sommer 2015 insgesamt 28 Spiele verpasst. Allerdings häufen sich die Probleme vor allem in letzter Zeit. Trainer Dieter Hecking geht das Schicksal seines Spielers nahe. „Er tut mir einfach leid für ihn. Aaron probiert wirklich alles und ist sehr unglücklich über die Situationen“, erklärte er in einer Presserunde vor dem letzten Spiel in Wiesbaden.

Hoffnung ruht auf der medizinischen Abteilung

Die Hoffnung ruht auf Lösungsansätze der Ärzte. „Wir müssen weiter mit der medizinischen Abteilung alles versuchen, um ihn zu stabilisieren. Das gestaltet sich zwar schwierig, aber aufgeben werden wir deshalb nicht“, sagte Hecking. Grundsätzlich stellt sich dennoch die Frage, wie lange Hunts Körper die Strapazen noch mitmacht.

Zeichen deuten auf Karriereende

Am Ende der Saison hat er vertragsgemäß eine zweijährige Option auf einen Job im sportlichen Bereich. Andererseits könnte sich sein Vertrag als Profi um ein weiteres Jahr verlängern, wenn er auf mindestens 20 Einsätze in dieser Saison kommt. Dazu müsste er noch weitere 13 Spiele bestreiten. Aktuell spricht nicht viel dafür, dass Hunt noch ein weiteres Jahr dranhängt. Im Gegenteil: Die Zeichen stehen eher auf Karriereende.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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