Bundesliga

Sonderlob für Moisander

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Im Dress von Werder Bremen ist Niklas Moisander eine der wichtigsten Säulen. Der stille Arbeiter, der meist abseits des Rampenlichts agiert und seltenst stehende Ovationen für seine Person vernehmen darf, erhält ein Riesenlob von Cheftrainer Florian Kohfeldt.

Das Scheinwerferlicht fällt bei Werder Bremen meist auf andere Spieler als Niklas Moisander. Oldie Claudio Pizarro, Kapitän Max Kruse, Davy Klaassen oder das aufstrebende Eigengewächs Maximilian Eggestein stehen in der Wahrnehmung weit vor dem finnischen Abwehrchef.

Kohfeldt gerät in Schwärmen

Für Moisander findet Florian Kohfeldt im kicker indes aber mehr als anerkennende Worte. „Wenn ich einen über die Phase der ersten sieben Spiele noch mal persönlich hervorheben dürfte“, schwärmt Werders Coach, „dann wäre das Niklas Moisander. Es ist Wahnsinn, welche Stabilität er uns defensiv gibt und welche Ruhe er mit dem Ball hat. Niklas ist richtig wichtig.“

Erfolgsversprechende lange Bälle

Moisander, der seit 2016 am Weserdeich unter Vertrag steht, macht mitnichten durch seine hervorragenden Zweikampfwerte auf sich aufmerksam – und das als Abwehrchef. Gerade mal 49 Prozent seiner Duelle gewann der finnische Nationalspieler. Viel wichtiger sind jedoch seine langen Bälle (11,1 pro 90 Minuten) sowie deren Erfolgsquote (67,9 Prozent). Überdies hat Moisander im Schnitt 85 Ballkontakte pro Partie und ist somit eine der wichtigsten Anspielstationen im Werder-Team.

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