Borussia Dortmund

So will Mainz den BVB ärgern

on

Aus Mainz berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die Rollen vor der Partie zwischen dem FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr) sind klar verteilt. Trainer Sandro Schwarz will davon aber nichts wissen und geht in den Kampfmodus über.

Das Titelrennen? „Es ist nicht unser Anker, den Titelkampf spannender zu gestalten!“ Sandro Schwarz und will gegen Borussia Dortmund mit dem FSV Mainz 05 den „höchsten Ansprüchen“ gerecht werden. Der Coach erwartet gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter in der ausverkauften Opel Arena eine komplexe und hochwertige Aufgabe, der er mit „Vorfreude“ entgegenblickt. Die Länderspielpause habe sich gezogen, die Anspannung sei jetzt enorm angestiegen.

Großer Respekt vor dem BVB

Der Respekt vor dem ungeschlagenen Spitzenreiter aus Dortmund ist enorm groß: „Sie verteidigen sehr kompakt im 4-4-2, haben eine gute Raumaufteilung im Ballbesitz und mit den Ergebnissen im Rücken eine enorme Qualiltät.“ Schwarz zählte auf: „Sie haben viel Tempo, eine brutale Qualität im Torabschluss, sind in der Umschaltbewegung stark und haben eine Menge Kreativität.“ Neben der Offensivstärke biete die Borussia – mit zwölf Gegentreffern, zusammen mit Mainz, die zweitwenigsten der Bundesliga hinter RB Leipzig (9) – eine „sehr stabile Defensive. Sie verteidigen eng im Mannschaftsverbund.“

Das erwartet Schwarz

Doch bei allem gebotenen Respekt vor dem Kontrahenten möchte Schwarz nicht in Ehrfurcht verfallen und mit seinem Team an die zuletzt gezeigten Leistungen gegen Werder Bremen (2:1) und den SC Freiburg (3:1) anknüpfen: „Wir müssen wieder sehr gut verteidigen und die richtigen Schlüsse gegen die Offensivabteilung des Gegners ziehen.“ Vor allem Marco Reus im Zehnerbereich dürfe nicht zur Entfaltung kommen. „Es wird unterschiedliche Phasen geben. Wenn sie im Ballbesitz sind, müssen wir einen Tick tiefer stehen“, erklärte der Coach.

So will Mainz den BVB knacken

Wenn der Ball aber gewonnen werde, gehe es um Tempo und das richtige Freilaufverhalten: „Wir müssen zielstrebig in die Box kommen und die absolute Giftigkeit haben.“ Einen Erfolg könne die Mannschaft nur feiern, wenn sie „gegen einen Top-Gegner eine Top-Leistung“ abrufe. Sportvorstand Rouven Schröder merkte noch auf Nachfrage von fussball.news an: „Ich bin gespannt, wie sich die junge Mannschaft gegen solch einen Top-Gegner schlägt.“

Besteht das junge Team?

Die mit durchschnittlich 24,91 Jahren viertjüngste Startelf – hinter RB Leipzig, dem VfL Wolfsburg und 1. FC Nürnberg – des vergangenen Spieltages steht vor einem echten Härtetest. „Wir haben einen Leitfaden wie wir spielen wollen“, stellte Schwarz klar und lobte: „Mit dem Entwicklungsprozess der Mannschaft sind wir sehr zufrieden.“

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.