2. Bundesliga

So verschlug es Park zu St. Pauli

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Der FC St. Pauli konnte sich in der vergangenen Saison erst spät vor der drohenden Relegation oder gar dem direkten Abstieg in die 3. Liga retten. Ein Tor von Yi-Young Park gegen Arminia Bielefeld am 33. Spieltag brachte die Erlösung. Dass der Südkoreaner bei den Kiezkickern spielt, ist vor allem glücklicher Fügung geschuldet.

„Ich hatte nie gedacht, dass ich in Deutschland spielen werde“, sagte Park gegenüber der Bild-Zeitung. 2015 kam er nach drei Stationen auf den Philippinen ohne klaren Karriereplan nach Europa, bot sich Vereinen in Portugal, Österreich und der Slowakei an. Erst durch Kontakte seines Onkels nach Hamburg bot sich Park die Gelegenheit, beim Oberligisten FC Süderelbe zu trainieren. Trainer Jean-Pierre Richter habe ihm, so der Bericht, ein Probetraining bei der U23 der Kiezkicker besorgt.

„Es ist verrückt“

Park unterschrieb beim Regionalligisten, debütierte im Januar 2017 in der 2. Liga. „Das ist alles ein bisschen verrückt“, so der vielseitige Defensivspieler. „Aber es war der beste Weg. Hamburg ist jetzt meine zweite Heimat.“ Die Umstellung von Südkorea auf Europa sei ihm dabei durchaus schwer gefallen. Für seinen großen Traum nehme er sie jedoch gerne in Kauf. Die Nationalmannschaft, so Park, sei sein großes Ziel. Nachdem sich der 24-Jährige in der Rückrunde einen Stammplatz unter Trainer Markus Kauczinski erspielte, scheint das zumindest nicht komplett abwegig. Mit dem Südkoreaner auf dem Feld verlor die Elf vom Millerntor in der insgesamt schwachen Saison nur vier von 15 Spielen.

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