2. Bundesliga

So überrumpelte Walpurgis Talent Löwe

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Dynamo Dresden hat beim 3:1 gegen den SV Sandhausen die bislang magere Heimbilanz aufpoliert. Für Justin Löwe war es ein ganz besonderer Tag.

Als sich die Partie von Dynamo Dresden gegen den SV Sandhausen dem Ende näherte und den Sachsen der Sieg nicht mehr zu nehmen war, entschied sich Trainer Markus Walpurgis dazu, ein Geschenk zu verteilen an Justin Löwe. Der Nachwuchsspieler wurde förmlich von seinem Coach überrumpelt und schaute fast etwas ehrfüchtig auf die Anzeigetafel, die der vierte Schiedsrichter hochielt.

Löwe wurde überrumpelt

„Plötzlich musste alles ganz schnell gehen: Lange Hose aus, Trikot an, und dann kam da noch die Angst in mir auf, dass ich nicht mehr vor dem Abpfiff reinkomme“, erzählte der 19-Jährige im kicker, welchen innerlichen Stress diese Maßnahme in ihm hervorrief. Es reichte allerdings noch, er klatschte mit dem ebenfalls wieder starken Aias Aosman ab und durfte wenige Sekunde Zweitligaluft schnuppern.

So arbeitet Dynamo im Nachwuchsbereich

Löwes Einsatz ist ein weiterer Beleg für die Jugendarbeit des Klubs. Die Nachwuchs-Akademie kooperiert eng mit städtischen und überregionalen Partnern wie dem FK Usti nad Labern aus Tschechien. So verfolgen beide Klubs im Grundlagenbereich gemeinsame Ziele. Inzwischen hat Dynamo alle Jugendmannschaften in den jeweils höchsten Ligen platziert – und mit Torhüter Markus Schubert ein weiteres Eigengewächs entwickelt und hochgezogen. Die nächsten sollen folgen.

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