Bundesliga

So sahen Kalou und Selke den Elfmeter zum 2:2

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Hertha BSC hat beim 2:2 gegen Borussia Dortmund einen späten Punktgewinn gefeiert. Bei der Einschätzung des Elfmeters, der zum Ausgleich führte, waren sich Torschütze Salomon Kalou und Sturmkollege Davie Selke allerdings nicht ganz einig.

Die Abgeklärtheit seines Kollegen bei der entscheidenden Szene kommentierte Davie Selke launisch: „Kalou hat wahrscheinlich immer noch keinen Puls, so kalt ist der. Ich war mir sicher, dass er den macht – und er hat ihn heute für uns versenkt“, sagte der 23-Jährige gegenüber herthabsc.de. Der Elfmeter war aus seiner Sicht berechtigt: „Bei der Elfmeterszene gehe ich am Mann vorbei und denke eigentlich schon ans Tor – und da haut er mich um, Foul.“ Warum es so spät doch noch zu einem Punkt reichte, dazu hatte Selke ebenfalls eine klare Meinung. Hertha sei momentan „eklig für den Gegner“ und habe „bis zum Schluss“ an den Punkt geglaubt, auch weil es gelungen sei die Partie „lange offen“ zu halten.

Kalous Erleichterung über die zwei Tore

Die Gewissheit Davie Selkes hatte Salomon Kalou vor dem Elfmeter nicht: „Ich habe vor dem Elfmeter nur gedacht: Nach all den verwandelten Strafstößen im Training darfst du den auf keinen Fall verschießen. Ich habe mich konzentriert und wusste, dass ich, wenn ich die richtige Ecke wähle, auch treffen würde“, erklärte er an gleicher Stelle. Das Tor gegen den BVB war für den Ivorer das Ende einer Durststrecke, gegen Dortmund feierte er seine ersten Saisontore. „Ich habe darauf gewartet, endlich wieder selbst zu treffen, dass es dann gegen so einen Gegner klappt, der nicht viel zulässt, ist umso schöner!“

About Stefan Katzenbach

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