Bayer 04 Leverkusen

So reagiert Völler auf Henrichs‘ Wechselwunsch

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Bayer Leverkusen hat trotz des denkbar knapp verpassten Einzugs in die Champions League allen Grund, zufrieden mit der Entwicklung in der ersten Saison unter Heiko Herrlich zu sein. Doch bei der Werkself gibt es auch Verlierer. Benjamin Henrichs‘ kometenhafter Aufstieg fand in der abgelaufenen Spielzeit ein Ende. Bayer-Boss Rudi Völler bezieht im kicker Stellung zu dessen kolportiertem Wechselwunsch.

„Dass Benny unzufrieden ist, ist normal und keine Überraschung, “ so Völler. „Es wäre falsch, wenn er es nicht wäre.“ Der vielseitige 21-Jährige, der bereits drei A-Länderspiele absolviert hat, kam unter Herrlich nur dosiert zum Zug. So standen am Saisonende zwar 28 Pflichtspiele für ihn zu Buche, doch echtes Vertrauen in seine Fähigkeiten scheint beim ehemaligen Bundesligastürmer kaum vorhanden zu sein. Völler versuchte, das offensichtlich etwas angespannte Verhältnis zu relativieren. „In keiner Mannschaft auf dieser Welt wird ein Spieler, der wenig zum Einsatz gekommen ist, mit dem Trainer in den Sommerurlaub fahren. Das ist Fakt.“

„Es gibt keine Anfragen“

Dennoch scheint eine Trennung nahezu unausweichlich. Zumal die Werkself bereits vorgesorgt und Mitchell Weiser von Hertha BSC für den rechten Flügel verpflichtet hat. Henrichs soll, so der Bericht, vor allem bei RB Leipzig erneut hoch im Kurs stehen, nachdem er bereits im Januar beinahe nach Sachsen gewechselt wäre. „Es gibt keine Anfragen“, konstatierte Völler. „Wenn sie kommen, werden wir sie intern diskutieren. Ob wir Benny dann abgeben würden, ist eine andere Frage.“ Für die Dreifachbelastung der kommenden Saison brauche es viele gute Spieler, zu denen Henrichs weiterhin gehöre. Das Eigengewächs spielt seitdem er sieben Jahre alt ist für Bayer.

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