Bundesliga

So reagiert Bernat auf die Hoeneß-Kritik

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Die wortgewaltige Kritik von Bayern-Präsident Uli Hoeneß an Ex-Spieler Juan Bernat zog ein großes Medienecho nach sich. Nun äußert sich der Spanier erstmals selbst.

„Als wir in Sevilla gespielt haben, war Bernat fast alleine dafür verantwortlich gewesen, das wir rausgeflogen wären. Da haben wir die Entscheidung über seinen Abgang getroffen. Er hätte uns fast schon die gesamte Champions League gekostet“, polterte Uli Hoeneß auf der vergangenen Bayern-Pressekonferenz – sogar das Wort „Scheißdreck“ fiel.

Berater meldeten sich zu Wort

„Ich glaube, dass die Aussagen des Präsidenten Hoeneß alles andere als glücklich sind und einem Präsidenten von einem großen Klub nicht gerecht werden“, sagte Bernats Berater Jose Tarraga der Bild-Zeitung und blieb dagegen im Gegensatz zu Hoeneß äußerst sachlich. Bernats anderer Berater Vicente Fores sagte Spox und Goal: „Die Aussagen von Herrn Hoeneß sind überaus unglücklich. Allerdings würde ich Herrn Hoeneß fragen, was er sich bei solchen Aussagen denkt. Vor wenigen Monaten war er nämlich noch derjenige, der mit dem Spieler um fünf weitere Jahre verlängern wollte.“

Bernat zeigt sich dankbar

Bernat selbst zeigt sich ebenfalls äußert gesittet und ließ keine emotionale Reaktion zu. „Ja, ich habe davon gehört, aber ich habe darüber nichts zu sagen. Mir wurde schon als Kind beigebracht, dankbar zu sein“, sagte der Linksverteidiger und fügte an: „Ich werde den Bayern und den Fans immer dankbar sein für die vier Jahre, die ich dort verbringen durfte.“ Bernat spielte von 2014 bis 2018 beim FC Bayern, ehe er im vergangenen Sommer für kolportierte fünf Millionen Euro zu Paris St. Germain wechselte. Dort kam der Spanier bisher auf sieben Pflichtspieleinsätze.

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