Frankreich

So plant Trapp seine Zukunft

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Kevin Trapp hat eine für ihn unzufriedenstellende Saison mit Paris Saint-Germain erlebt. Der Nationaltorhüter musste in der Liga häufig auf der Bank Platz nehmen und durfte nur bei Pokalwettbewerben mitmischen. Unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel könnte sich die Situation für ihn verändern. Aktuell spielen Gedanken über einen Weggang noch keine Rolle.

Trapp konnte sich im Konkurrenzkampf mit Alphonse Areola nicht durchsetzen und musste im Normalfall draußen sitzen und zusehen. „Es war eine Saison, in der ich viel lernen konnte, in der ich erstmals eine solche Situation durchleben musste. Manchmal ist Fußball einfach so“, sagte der WM-Teilnehmer im Gespräch mit dem kicker. Er selbst habe immer alles gegeben und versucht, seine Chance zu nutzen, wenn diese kam.

Trapp will in Paris bleiben

Er will allerdings vermeiden, in Zukunft als Platzhalter zu agieren: „Aber trotz allem: Ich möchte eine solche Saison sicher nicht wiederholen.“ Das Ziel ist allerdings klar gesteckt: „Es wird sicher Gespräche mit dem Verein geben, um über die vergangene Saison zu reden. Es ist viel passiert, es gab einen Trainerwechsel. Momentan habe ich nichts anderes vor, als in Paris zu bleiben.“ Über einen Abgang des 27-jährigen wurde zwar häufiger schon spekuliert, doch er fühlt sich offenbar weiterhin pudelwohl beim französischen Hauptstadtklub.

Mehr Konkurrenzkampf durch Buffon?

Mit dem Wechsel von Unai Emery hin zu Thomas Tuchel könnte sich auch der Status von Trapp verändern. „Es gab ein kurzes Gespräch und er hat mir zur Nominierung gratuliert. Er freut sich auf den Verein und die Mannschaft. Mehr konnten wir in der Kürze der Zeit noch nicht austauschen“, sagte er zum bisherigen Kontakt mit dem neuen Coach. Er könnte möglicherweise einen neuen Konkurrenten begrüßen. Medien spekulieren seit Wochen schon über einen Transfer von Gianluigi Buffon. „Es ist Sache des Vereins, Spieler zu verpflichten oder nicht, mit ihm zusammenzuarbeiten wäre natürlich eine Ehre. Nichtsdestotrotz ist mein Ziel, auch dann zu spielen“, positionierte sich Trapp.

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