Bundesliga

So kommt Baum auf eine „100-Stunden-Woche“

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Für die 90 Minuten auf dem Spielfeld benötigt Augsburg-Trainer Manuel Baum ein vielfaches an Vorbereitungszeit.

„Man kann sagen, dass für 90 Minuten auf demSpielfeld 90 bis 100 Stunden Arbeit notwendig sind“, rechnete Manuel Baum bei Sport Bild vor und betonte: „Das ist keine Übertreibung. Bundesliga-Trainer zu sein ist ein Traumjob und ein absolutes Privileg, aber man sollte lieber nicht zu großen Wert auf die Work-Life-Balance legen.“ Der Coach des FC Augsburg erklärte, wie er auf diese Anzahl an Arbeitsstunden kommt.

So komplex ist ein Arbeitstag

„Ich bin, da ich in München wohne, am Tag circa zweieinhalb Stunden im Auto unterwegs. Auf der Hinfahrt denke ich über die Trainingsinhalte nach, bei der Rückfahrt über Strategien. Dazwischen bin ich zehn, elf Stunden am Trainingsgelände“, so Baum. In den eigenen vier Wänden gehe es dann weiter: „Nach dem Abendessen bringe ich zu Hause die Kinder ins Bett, dann setze ich mich mit Laptop und Ordnern an den Schreibtisch für die Trainingsvorbereitung oder Gegner-Analyse, das dauert circa drei Stunden, bis ein Uhr nachts im Normalfall. Ein Arbeitstag kann also auch mal 14 Arbeitsstunden haben.“

So verbringt Baum die freien Tage

Der Zyklus kann auch an freien Tagen nicht durchbrochen werden, es ist ein sich immer weiter drehendes Rad, in dem sich der Trainer befindet: „Da geht es um Trainings-Ausarbeitung, Gegner- Beobachtungen, Gedanken über gegnerische oder eigene Spieler: Wer hat Probleme, mit wem muss ich mal wieder ein Gespräch führen?“ Es ist ein komplexes Gebilde, doch Baum hat dies in bald zwei Jahren in der Fuggerstadt erfolgreich geführt.

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