Borussia Dortmund

So kam es zum Alcacer-Wechsel nach Dortmund

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Borussia Dortmund hat mit der leihweisen Verpflichtung von Paco Alcacer einen Volltreffer gelandet. Der Stürmer steht inzwischen bei acht Saisontoren in fünf Einsätzen. Die Schwarzgelben hatten im Sommer lange darauf gewartet, einen Angreifer zu verpflichten. Die Geduld zahlt sich aus.

„Wir hatten gehofft, dass es passen könnte, dass er so einschlagen würde, hätten wir nicht zu hoffen gewagt“, so Sportdirektor Michael Zorc gegenüber dem kicker. Ein regelrechtes Stürmer-Casting hat er dem Bericht zufolge betrieben. Nach dem Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal im Winter und dem Ende der Leihe von Michy Batshuayi war es die wichtigste Frage beim BVB: Wer macht da vorne die Tore? Lange wird Mario Mandzukic als heißeste Alternative gehandelt.

Mandzukic machte dem BVB Hoffnungen

Der Kroate habe den Dortmundern im Frühjahr gute Aussichten gegeben. Er hätte Juventus Turin wohl auch verlassen, wenn Trainer Massimiliano Allegri dasselbe getan hätte. Er blieb schließlich und ließ so die Uhr beim BVB ticken. Divock Origi vom FC Liverpool und Quincy Promes (damals Spartak Moskau, heute FC Sevilla) seien nur zwei der gehandelten Namen gewesen. „Wir lassen uns ganz viel Zeit“, so Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke über die Geduld der Schwarzgelben. „In den letzten zehn Tagen vor Ende der Transferperiode kommt noch irgendwer auf den Markt, der vorher nicht drauf war.“

Maximal 28 Millionen Euro Ablöse

So landete der BVB spät im August bei Alcacer. „Bei uns gab es keine zwei Meinungen“, so Watzke über die Entschlossenheit, mit der der Klub den Transfer anging. Schon jetzt kann man ihm nur gratulieren. Auch finanziell bietet der 25-Jährige ein ausnehmend gutes Paket. Maximal 28 Millionen Euro Ablöse wird Alcacer den BVB kosten, sobald der Verein die Kaufoption zieht. Anschließend soll er dem Bericht zufolge fünf Millionen Euro pro Jahr verdienen. Damit gehörte er nicht zu den Spielern mit den größten Einnahmen. Die Option werde vermutlich schon bald gezogen, so das Magazin. Denn Alcacer gilt als sensibler Spieler, der das Vertrauen der Verantwortlichen braucht. Schon am Mittwoch soll er seine erstaunliche Tor-Serie ausbauen: Dortmund empfängt in der Champions League Atletico Madrid.

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