2. Bundesliga

So hat Walpurgis Dynamo aufgerichtet

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Dynamo Dresden hat unter Trainer Maik Walpurgis zehn Punkte aus sechs Partien gesammelt. Jetzt hatte der 45-Jährige erstmals etwas länger Zeit, das Team besser kennenzulernen. Den Start bewertete er positiv.

Unter Vorgänger Uwe Neuhaus war Dynamo auf dem absteigenden Ast. Dem ehemaligen Trainer ist es nicht mehr gelungen, Impulse zu setzen und dem Team eine klare Linie zu verpassen. Erst Maik Walpurgis konnte Blockaden lösen und das individuell für Zweitligaverhältnis gut besetzte Team in die Spur bringen. „Grundlegend positiv“ sei die Entwicklung, wie der Coach dem kicker bestätigte.

Schwieriger Zeitpunkt der Übernahme

Er erinnerte sich an den Beginn zurück: „Der Zeitpunkt der Übernahme war sicher nicht einfach: Englische Wochen standen bevor, Trainingsmöglichkeiten gab es kaum.“ Dennoch sei es Walpurgis gelungen, das Team aufzurichten. Er erklärte, welche Maßnahmen er ergriff: „Um als Spieler erfolgreich zu sein, braucht man ein gutes mentales Gerüst, an dem sich jeder selbst, aber auch die Mannschaft festhalten kann.“

So nutzte Walpurgis die Pause

In Einzel- und Gruppengesprächen versuchten er und sein Staff den „Ist-Zustand der Dinge, die wir verändern wollten, zu erkennen.“ Walpurgis zog ein positives Zwischenfazit: „Es ist uns gelungen, unsere Philosophie zu vermitteln.“ Die Länderspielpause nutzte er nun aus, um an den Feinarbeiten zu werkeln. Neben der Taktik und Balance sei es auch darum gegangen, „auf unterschiedliche Systeme und Spielweisen der Gegner optimale Antworten zu finden.“

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