Champions League

So hat sich Tolisso gegen Tottenham aus dem Sumpf gezogen

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Schlechter kann ein Spiel eigentlich nicht losgehen! Nach zwölf Minuten bereits patzte Corentin Tolisso schwer und ermöglichte Tottenham Hotspur so die frühe Führung gegen den FC Bayern München. Doch anschließend hatte auch der Franzose entscheidenden Anteil an der 7:2-Gala des deutschen Rekordmeisters.

Corentin Tolisso stand in dieser 44. Minute sinnbildlich für den Einsatz und den Willen des FC Bayern München bei Tottenham Hotspur. Der Franzose lag nach einem Zweikampf im Strafraum eigentlich am Boden, doch statt zu lamentieren oder aufzugeben, stocherte er nach dem Ball, der über Umwege bei Robert Lewandowski und von dort aus traumhaft schön im Tor der Londoner landete.

Tolisso zieht sich aus dem Sumpf

Tolisso, der den frühen Gegentreffer durch Heung-Min Son – den mit Abstand stärksten Akteur der Spurs – mit einem fatalen Fehler vor dem eigenen Strafraum einleitete, gab somit seine persönliche Antwort. Statt sich zu vergraben, zog es der Weltmeister vor, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen! Der Grund für seine Hereinnahme war es, dass der FC Bayern noch offensiver spielen wollte.

Zwei Assists im zweiten Durchgang

Vor allem im zweiten Durchgang ging dieser Plan auf. Tolisso agierte im Zentrum als unermüdlicher Antreiber. Er hatte 82 Ballkontakte, eine Passquote von 92 Prozent und gewann zudem 91 (!) Prozent seiner Zweikämpfe. Zudem war der 25-Jährige maßgeblich an der Show von Viererpacker Serge Gnabry beteiligt. Der Mittelfeldmann spielte vor dem 4:1 und 7:2 den letzten Pass auf den deutschen Nationalspieler. Es war auch von Tolisso nach verkorkstem Start ein Statement gegen die Zweifler.

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