Bundesliga

So hat sich Kovac entwickelt

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Trainer Niko Kovac kam im Sommer voller Zuversicht und vor Selbstvertrauen strotzend beim FC Bayern München an. In den vergangenen Wochen musste der Kroate aber deutliche Unterschiede in der Arbeit bei seinem neuen Arbeitgeber und Ex-Klub Eintracht Frankfurt erkennen.

Niko Kovac war die Erleichterung nach den beiden Erfolgen in der Champions League gegen Benfica Lissabon (5:1) und am Samstag bei Werder Bremen (2:1) anzusehen. Die Krise des FC Bayern München hat am Kroaten genagt, er musste den Umgang mit solchem Gegenwind erst kennenlernen. Bei Eintracht Frankfurt war er in seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit unumstritten, selbst bei Negativserien ließen die Verantwortlichen rund um Sportvorstand Fredi Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner keine Zweifel aufkommen.

Kovac musste sich weiterentwickeln

In München musste sich Kovac an eine andere Kommunikation gewöhnen. Vor allem Präsident Uli Hoeneß schwankte in den vergangenen Wochen von klarem Bekenntnis hin zu starkem Zweifel. Für Kovac ging es in dieser Zeit darum, sich weiterzuentwickeln – sowohl auf fachlicher, als auch auf persönlicher Ebene.

„Reflektiere mich immer“

„Ich reflektiere mich immer, nicht nur als Trainer, sondern auch als Mensch“, sagte der 47-Jährige gegenüber Sky. Er musste etwas verändern, wie er zugab: „Wir haben schon einige Sachen gesehen, die wir immer wieder angesprochen haben, aber manchmal reicht das Reden nicht, da muss man auch andere Dinge in den Vordergrund setzen. Das haben wir getan.“ Nach dem 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf hat sich der FC Bayern offenbar erholt und ist zuletzt die ersten Schritte aus dem Krisenmodus gegangen.

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