Bundesliga

So hat RB Leipzig den Keita-Abgang kompensiert

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RB Leipzig hat sich holprigem Start in die neue Saison inzwischen gefangen und belegt den zweiten Platz hinter Borussia Dortmund. Dabei musste nach dem Abgang von Naby Keita musste eine große Lücke geschlossen werden.Ein wichtiger Faktor dabei: Kevin Kampl.

Zwei Tore fünf Assists in 13 Pflichtspielen: Kevin Kampl ist als „offensiver Sechser“, wie er sich im kicker selbst bezeichnet, im zweiten Jahr voll angekommen bei Leipzig. Während er Mitspieler Naby Keita in der vergangenen Saison häufig den Rücken freihalten musste, hat der 28-Jährige inzwischen in der Offensive mehr Gestaltungsmöglichkeiten und darf Akzente im Spiel nach vorne setzen.

Kampl kann seine Stärken einbringen

Trainer Ralf Rangnick holte daher in seiner Funktion als Sportdirektor keinen neuen Spieler für diese Position. Während Keita häufiger dribbelt, sorgt Kampl vor allem für die nötige Stabilitität. Seine Stärken: Pass-, Laufstärke und kreative Momente erzeugen. „Du kannst Naby nicht eins zu eins ersetzen“, sagte der Slowene zwar. Er nannte aber den Grund dafür, dass RB dennoch so gut dasteht.

So konnte der Keita-Abgang kompensiert werden

„Nach so einem Weggang musst du als Mannschaft noch eneger zusammenrücken und versuchen, den Verlust über das Kollektiv zu kompensieren“, erklärte Kampl. Bislang – so lässt sich nach dem Start in die neue Spielzeit bewerten – sei dies „auch ganz gut“ gelungen. Vor allem die 2:3-Pleite in der Europa League gegen Salzburg galt als Knackpunkt: „Da hat jeder bei sich an ein paar Schrauben gedreht. Seitdem funktioniert es besser, und man sieht, wozu wir imstande sind.“

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