Bayer 04 Leverkusen

So hat Kießling seine Trainer in der Vorbereitung ausgetrickst

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Stefan Kießling war in seiner Zeit als Profi bei Bayer 04 Leverkusen einer der Publikumsliebling. Auf dem Platz gab der Angreifer immer alles, was in ihm steckte. Dabei trickste er im Urlaub seine jeweiligen Trainer auch einmal aus.

Die Sommerurlaube bei einem Profi sind nicht mit denen eines normalen Arbeitnehmers zu vergleichen. Drei Wochen Beine hochlegen, mit etwas „Übergepäck“ zurückkommen und an meheren Abenden bei einem (oder mehreren) Caipirinha an der Copacabana das Leben genießen ohne an den Job und Alltag zu denken? Stefan Kießling gab in Sport Bild zu, dass ein solches Szenario erst nach Karriereende wieder denkbar ist: „Sonst habe ich ja schon Wochen vor dem Trainingsstart mit Läufen begonnen, um gut in die Vorbereitung zu gehen.“ In diesem Sommer konnte er die neu gewonnene Freiheit genießen: „Nichts machen zu müssen, das war befreiend.“

So hat Kießling zu Profizeiten getrickst

Allerdings gab der 34-Jährige zu: „Ich habe in keiner Vorbereitung alle Läufe zu 100 Prozent gemacht. Nicht einmal.“ Einen Aufschrei gab es dennoch nie zu vernehmen aus Leverkusen. Kießling trickste seine Tainer aus: „Jetzt kann ich es ja sagen: Man bekommt eine Puls- Uhr, auf der alle Läufe gespeichert werden. Da meine Frau sehr sportlich ist, hat sie mit der Puls-Uhr auf dem Crosstrainer den einen oder anderen Lauf nach den Vorgaben für mich gemacht – so gut, dass es niemand nachvollziehen konnte.“ Die Leistung schränkte dieses „Jobsharing“ allerdings nicht ein: „Aber wenn es auf den Platz ging, war ich immer vorne dabei.“

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