2. Bundesliga

So hat Becker den 20-Millionen-Mann Douglas Santos zum Bleiben bewegt

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Douglas Santos zählt in der 2. Liga zu den Leistungsträgern des Hamburger SV. Ein Verbleib des Brasilianers ist auch bei Aufstieg unwahrscheinlich. Sportvorstand Ralf Becker erklärte, wie er ihn vergangenen Sommer zum Verbleib bewegt hat.

Der FC Schalke 04 wollte Douglas Santos vor der Saison verpflichten, doch der Hamburger SV ließ den Linksverteidiger nicht gehen. Statt zu schmollen und sich beleidigt zurückzuziehen, hat der Olympiasieger von 2016 die Situation angenommen. Ralf Becker blickte im kicker darauf zurück, wie er ihn zum Bleiben bewegt hat: „Er saß bei mir im Büro und hat klar signalisiert, dass er es gern machen würde. Ich hatte totales Verständnis dafür, habe ihm aber versucht, unsere Situation klarzumachen, und ihm wie schon in Brasilien gesagt, warum wir nicht auf ihn verzichten können.“

Santos akzeptierte Standpunkt vom HSV

Für Santos ging es um viel Geld, zudem hätte er Königsklasse spielen können bei den Gelsenkirchenern. Der Linksfuß aber lenkte ein und nahm die Herausforderung an: „Er hat seine Wünsche geäußert und dennoch unsere Position akzeptiert. Er hatte ein, zwei Tage daran zu knabbern, Christian Titz hat die Sache damals zudem sehr gut moderiert – und dann hat Douglas nicht nur weitergemacht, sondern ist vorangegangen, hat unsere Erwartungen sportlich voll erfüllt.“

Für 20 Millionen zu Bayer?

Doch wie geht es in Zukunft weiter bei dem gläubigen Christ, der von Mitspieler Julian Pollersbeck als „absoluter Champions-League-Spieler“ bezeichnet wird? Santos deutete einen Wechsel an: „Die Haltung des HSV sehe ich als Wertschätzung. Der Verein muss auch Verständnis für meine Situation und Ambitionen haben. Ich habe meine Träume, daran wird sich nichts ändern.“ 20 Millionen Euro sollen für den bis 2021 unter Vertrag stehenden Südamerikaner erlöst werden. Vor allem Bayer 04 Leverkusen gilt als großer Interessent.

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