1. FC Köln

So half SPD-Mann Schulz bei der Modeste-Rückkehr

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Es war die Transfersensation am Samstagabend! Anthony Modeste kehrt nach rund eineinhalb Jahren zum 1. FC Köln zurück und unterschrieb für viereinhalb Jahre bis 2023. Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz war bei den Verhandlungen ein entscheidender Faktor.

Martin Schulz hat für den Durchbruch bei den Gespräche mit Anthony Modestes chinesischem Ex-Klub Tianjin Quanjian gesorgt. „Ich habe in China ein paar Verbindungen. Im Verlauf der letzten drei Wochen ist es mit viel Einfühlungsvermögen gelungen, den Verein in China davon zu überzeugen, dass der Tony in Köln besser aufgehoben ist als in China“, sagte Effzeh-Fan bei BamS.

Durchbruch in den Verhandlungen mit Tianjin

Der französische Angreifer hatte seinen bis 2020 laufenden Vertrag bei Tianjin im Sommer wegen ausstehender Zahlungsforderung in Höhe von rund 30 Millionen Euro gekündigt. Der ehemalige Klub reichte Klage bei der FIFA ein, weil nicht geklärt war, ob Modeste tatsächlich als vertragslos einzustufen ist.

Schulz als wichtiger Faktor

Hier kam Schulz in Spiel, der die beiden Parteien zueinander führte. Der ehemalige Parteivorsitzende der SPD erklärte: „Im Umgang mit chinesischen Verhandlungsführern ist die Erfahrung meist, dass man ihnen viel Respekt entgegenbringen muss. Ich glaube, das ist uns gelungen. Das ist für Köln hoffentlich ein großer Schritt in eine gute Zukunft.“ Modeste verließ die Kölner vielumjubelt für rund 30 Millionen Euro im Sommer 2017 nachdem er den Klub mit 24 Saisontoren in die Europa League geschossen hatte.

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