2. Bundesliga

So geht Sobota mit seiner neuen Rolle bei St. Pauli um

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Seit seinem Wechsel vom FC Brügge zum FC St. Pauli im Januar 2015 gehörte Waldemar Sobota bei den Hamburgern stets zum Stammpersonal. Über 100 Pflichtspiele hatte er bereits vor der neuen Saison gesammelt. Nun ist er erstmals nicht mehr automatisch gesetzt.

„Es ist kein Geheimnis, dass ich in einer Phase bin, wo ich nicht so oft spiele“, so der Pole gegenüber der Bild-Zeitung. „Das ist für mich eine neue Situation. Aber ich lerne, damit umzugehen.“ Zwar kommt der Rechtsaußen auf fünf Einsätze in der noch jungen Saison. Doch nur dreimal stand er dabei in der Startelf. In zwei Spielen reichte es für eine späte Einwechslung, zweimal saß Sobota 90 Minuten lang auf der Bank. „Ich bin dadurch motivierter und gebe im Training noch mehr Gas“, versichert der 31-Jährige. Seine Einstellung soll also nicht zum Hinderungsgrund werden.

„Die anderen hatten die Nase vorn“

Markus Kauczinski habe ihm auch mitgeteilt, dass er mit der Trainingsleistung seines vormaligen Dauerbrenners zufrieden sei. „Aber der Trainer hat auch gesagt, dass vielleicht noch ein bisschen bei mir fehlt“, so Sobota. „Und da hatten die anderen das ein oder andere Mal etwas die Nase vorn.“ Der ehemalige Nationalspieler hat mit Mats Möller Daehli und Ryo Miyachi starke Konkurrenten, die in den vergangenen Spielzeiten häufig verletzt fehlten. Sobota wirft die Flinte aber noch lange nicht ins Korn. „Es geht im Fußball manchmal ganz schnell. Wenn viele denken, man hat keine Chance, dann steht man überraschend auf dem Platz.“ Die nächste Chance bietet sich am Mittwoch (18:30 Uhr) gegen den SC Paderborn. Am Sonntag steht das Derby gegen den Hamburger SV auf dem Programm.

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