Borussia Dortmund

So coacht Favre den Gegner aus

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Borussia Dortmund hat mit Trainer Lucien Favre zum Höhenflug eingesetzt. 20 Pflichtspiele, 15 Siege, vier Unentschieden und eine Niederlage – so lautet die herausragende Bilanz. Das Erfolgsmittel: Die Handlungsschnelligkeit und gute Beobachtungsgabe des Schweizers.

„Er gibt uns Anweisungen mit auf den Weg, die nicht nur für einen selbst, sondern die ganze Mannschaft bestimmt sind. Da geht es um unser Positionsspiel“, sagte Thomas Delaney gegenüber Sport Bild. Wie schon bei seinen Vorgängerstationen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach wissen die Teams von Lucien Favre, was auf sie zukommt. Der Schweizer arbeitet akribisch und analysiert scharf, was Borussia Dortmund erwarten könnte.

Witsel lobt Favres Analyse

Wie wenig sich Favre von Spielverläufen überraschen lässt, zeigen seine in der Halbzeit gezogenen Schlüsse. „Sobald dem Trainer während des Spiels etwas auffällt, greift er ein. Er versucht, die Infos direkt an uns weiterzugeben und zeigt, was wir ändern müssen“, erklärte Axel Witsel die Arbeit des Trainers. 13 Bundesliga Jokertore, wovon alleine Paco Alcacer neun erzielte, sind das Ergebnis dieser Analyse, insgesamt glückten wettbewerbsübergreifend gar 20 Treffer nach Einwechslung. Nach häufiger schon holprigen ersten Durchgängen zeigte der BVB nach Wiederanpfiff ein anderes Gesicht.

Das erklärt Favre

Favre zeigt Schwachstellen auf und zeigt den Spielern an, in welche Räume sie stoßen müssen um torgefährliche Aktionen zu kreieren. Witsel hob vor allem die Ratschläge für das Spiel nach vorne hervor: „Oft erklärt er, wie wir das Offensivspiel ankurbeln können. Dann geht es darum, wie wir schneller nach vorne spielen und wie wir in Ballbesitz agieren sollen. Er erklärt, wo er im Spielverlauf die Schwächen des Gegners sieht und zeigt uns, wo wir ihn knacken können.“

Viele Offensivspieler zur Verfügung

Die Umstellungen greifen auf Anhieb, die reingebrachten Spieler funktionieren und sind sofort eingebunden. Das Vertrauen der Spieler ist groß, zudem kann Favre auf viele herausragende Offensivspieler auf den Flügeln und im Zentrum zurückgreifen. So gelingt es dem 61-Jährigen immer wieder, den gegnerischen Trainer auszucoachen – und seinem Team die entscheidenden Impulse zu verleihen.

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