Bundesliga

Skrzybski lebt auf Schalke seinen „Kindheitstraum“

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Schalke 04 hat am Samstagabend mit einem 5:2-Sieg gegen den 1.FC Nürnberg einen Schritt aus der Krise getätigt. Mit einem Doppelpack hatte Steven Skrzybski daran großen Anteil. Der Neuzugang von Union Berlin lebt seine kühnsten Fantasien aus.

„Ich habe 18 Jahre lang dafür gearbeitet, um das erleben zu dürfen“, so der Angreifer gegenüber Sport Bild. „Ich habe mir einen Kindheitstraum erfüllt.“ Der gebürtige Berliner ist bekennender Schalke-Fan. Schon der Wechsel zu den Königsblauen muss für den 26-Jährigen surreal gewesen sein. Seine Liebe zu den Knappen begann im Alter von sechs Jahren vor dem Fernseher. Wie bei so vielen Kindern, die von einer Profi-Karriere träumen, waren auch bei Skrzybski Vorbilder von elementarer Bedeutung in der fußballerischen Prägung.

Thon und Sand waren die Vorbilder

Beim Angreifer waren es Schalke-Legende Olaf Thon und Stürmer Ebbe Sand. „Die Art und Weise, wie er seine Tore erzielt hat, war beeindruckend“, so Skrzybski. Außerdem habe er sich die Bodenständigkeit des beliebten Dänen abgeschaut. „Das wurde mir von zu Hause auch immer wieder vermittelt.“ Schon im Kindesalter habe er in der Bäckerei der Eltern ausgeholfen. Skrzybski weiß, wie privilegiert Fußballer sind. Das kommt bei einem Arbeiterverein wie Schalke besonders gut an. Ebenso, dass er für seinen Traum lange hart arbeiten musste. „Es hat vier, fünf Jahre gedauert, bis ich es wirklich geschafft habe.“ Schalke schlug nach der vergangenen Saison zu. Da hatte der 26-Jährige für Union 14 Tore erzielt. Zuvor waren ihm in über 100 Zweitliga-Spielen insgesamt 15 Treffer gelungen.

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