Gianluca Gaudino ist auf dem besten Weg, seinen Durchbruch bei Young Boys Bern zu feiern. Sein Trainer Gerardo Seoane sieht den 22-Jährigen (endlich) auf dem richtigen Weg.

Gianluca Gaudino kam in dieser Saison bereits auf zehn Pflichtspiele, in denen er in rund 509 Einsatzminuten an drei Toren beteiligt war. Gerardo Seoane schwärmte im Schweizer Blick von seinem Mittelfeldspieler: „Dass er Fussballspielen kann, wissen wir. Er ist die Art Spieler, die man liebt. Diese Techniker, die im modernen Fussball immer mehr verschwinden, weil der Sport immer mehr von der Dynamik lebt.“

Seoane fördert Gaudino

Doch nur darauf sollte sich Gaudino auch in Zukunft nicht verlassen. „Klar wird er nie das Zweikampfverhalten eines Sekou Sanogo haben. Aber er soll Fortschritte machen. In Sachen Aggressivität und Zweikämpfe“, forderte der Trainer von dem 22-Jährigen. Gaudino nimmt sich die Worte zu Herzen, inzwischen hat er auch körperlich zugelegt.

Kraft- und Mentaltraining als Basis

„Es steckt einiges an Krafttraining dahinter“, sagte der ehemalige Spieler des FC Bayern München, der unter in der Saison 2014/15 unter dem damaligen Coach Pep Guardiola seine ersten Schritte gehen durfte. Neben dem Stemmen von Hanteln und Gewichten sieht Gaudino auch die Arbeit mit dem der Mentaltrainerin an: „Vor dem Spiel gegen Sion, als ich am linken Flügel zum Einsatz kam, bekam ich auch auf diesem Weg wertvolle Impulse.“ In dieser Partie wurde er auch entscheidend und legte einen Treffer beim 3:2-Erfolg auf.