Bundesliga

Selbstkritik trotz Tores: Pavard wollte „Fehler unbedingt korrigieren“

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Benjamin Pavard erlebte gegen den 1. FSV Mainz (6:1) einen ganz schwachen Start. Als der Franzose schon kurz vor der Auswechslung stand, konnte er sein Schicksal mit einem Traumtor abwenden.

Es dauerte nur sechs Minuten, da ging der FSV Mainz 05 gegen den FC Bayern München durch Jean-Paul Boetius in Führung. Dem Führungstor der Rheinhessen ging ein Ballverlust von Benjamin Pavard voraus. Der Weltmeister fand auch anschließend nur schwer in die Partie hinein und fiel vor allem durch Fehlpässe auf. Trainer Niko Kovac hatte bereits überlegt, ihn zu „erlösen“ und durch Landsmann Corentin Tolisso zu ersetzen. Doch soweit kam es nicht!

Pavard korrigiert seinen Patzer

Pavard gab im kicker zu: „Das Gegentor war meine Schuld“. Der 23-Jährige zeigte aber großen Ehrgeiz, diesen Patzer zu reparieren. „Diesen Fehler wollte ich unbedingt korrigieren. Dann habe ich ein Tor geschossen und eines vorbereitet.“ Der erste Pflichtspieltreffer des Franzosen im Trikot des FC Bayern war sehenswert, eine Direktabnahme brachte der Abwehrmann per Aufsetzer im Winkel unter.

Weltmeister hat trotz Sieges ein „gemischtes Gefühl“

Rundum zufrieden war der Neuzugang des FC Bayern deshalb aber nicht – obwohl ihm noch die Vorlage zum 3:1 von Ivan Perisic gelang. Pavard erlebte insgesamt also ein Wechselbad der Gefühl und hatte deshalb nach dem Abpfiff und dem klaren 6:1 auch „ein gemischtes Gefühl“. Am Ende aber können sowohl er persönlich, als auch Kovac positiv feststellen: „Ich lasse nie nach.“

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