2. Bundesliga

Sein letzter großer Transfer: So wickelte Hoeneß den Gomez-Deal 2009 ab

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Uli Hoeneß war bis November 2009 Sportdirektor des FC Bayern und übernahm danach erst das Präsidentenamt und den Aufsichtsratsvorsitz. Mario Gomez war der letzte große Transfer des 67-Jährigen, der am Freitag als Präsident abtritt.

Mario Gomez hatte sich Mitte der 2000er Jahre zu einem der erfolgreichsten Stürmer in der Bundesliga entwickelt und war für den VfB Stuttgart eine unersetzliche Größe. Der Angreifer hatte bereits im Sommer 2008 eine Ausstiegsklausel, die aber nur für das Ausland galt. Uli Hoeneß wagte dennoch einen Vorstoß, blitzte aber ab.

Veh machte Druck auf die VfB-Bosse

Der damalige Coach Armin Veh, gestärkt vom Titelgewinn 2007, ließ die Verantwortlichen des VfB Stuttgart wissen: „Wenn ihr Gomez verkauft, kündige ich!“ Hoeneß gab dennoch nicht auf und soll Gomez-Berater Uli Ferber laut Bild versprochen haben: „Ich möchte den Mario Gomez, wir bekommen das hin!“

Hoeneß blieb hartnäckig

Zwölf Monate später mussten die Schwaben ihren Toptorjäger in Richtung FC Bayern ziehen lassen. 30 Millionen Euro bekam der VfB für den damals teuersten Transfer des Bundesligageschichte, durch Boni erhöhte sich die Summe noch um weitere fünf Millionen Euro. Die Hartnäckigkeit hatte sich gelohnt, Gomez war in 174 Pflichtspielen an 139 Treffern beteiligt.

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