2. Bundesliga

Seifert: Bei Saisonabbruch einige Klubs „im Mai oder Juni in existenzbedrohender Situation“

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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat nach dem „Corona-Gipfel“ der Deutschen Fußball Liga (DFL) verraten, dass einige Vereine bei einem Saisonabbruch und ausbleibenden TV-Einnahmen bereits im Mai oder Juni vor dem Aus stehen könnten.

„Ich möchte nicht detailliert über den Zustand einiger Klubs sprechen, aber einige könnten in eine existenzbedrohende Situation geraten, sollte die Saison nicht zu Ende gespielt werden“, sagte Seifert nach der virtuellen DFL-Mitgleiderversammlung am Dienstag.

Diesbezüglich gab Seifert auch bekannt, dass über die Verteilung der 20-Millionen-Euro-Spende durch Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen nicht diskutiert wurde. Das dafür zuständige DFL-Präsidium werde „in einer der nächsten Sitzungen“ darüber beraten.

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte in der FAZ die Idee geäußert, wonach der TV-Partner Sky seine April-Zahlung leistet, „auch ohne konkret zu wissen, wann wieder gespielt wird. Im Gegenzug könnte sich die DFL bereit erklären, einen Discount bei den Zahlungen in der kommenden Saison zu geben.“

Dazu sagte Seifert: „Wir sind mit unseren Medienpartnern im Gespräch darüber, wie wir mit dem weiteren Verlauf der Saison und dem Saisonstart umgehen.“ Man werde das „partnerschaftlich“ angehen.

 

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