2. Bundesliga

Seeler: Titz „selbst schuld“ an seiner Entlassung

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Der Hamburger SV hat am Freitagabend einen wichtigen 1:0-Sieg beim 1.FC Magdeburg eingefahren. Nicht nur sprangen die Hanseaten auf einen direkten Aufstiegsrang. Auch hielt der Klub so die Diskussionen um den Trainerwechsel klein. Vereinslegende Uwe Seeler hat wenig Mitleid mit Christian Titz.

Der sei an seiner Entlassung „ein bisschen selbst schuld“, zitiert die Hamburger Morgenpost den Ehrenspielführer der Nationalmannschaft. „Wenn ich ein Heimspiel habe und ohne Stürmer spiele, dann ist das nicht gut.“ Der 81-Jährige hatte zuletzt unter anderem nach dem torlosen Remis im Hamburger Derby gegen den FC St. Pauli Kritik an der Ausrichtung der Mannschaft geübt. „So vergrault man die Fans“, hatten verschiedene Medien Seeler Anfang Oktober zitiert.

Seeler fordert Transfers

Trotz des Siegs zum Einstand von Neu-Trainer Hannes Wolf bewahrt sich der frühere Stürmer eine grundsätzliche Skepsis gegenüber den Aufstiegsambitionen des HSV. „Es ist noch viel nötig, wenn man wieder aufsteigen will“, so Seeler. Er fordert den Verein auf, im Winter auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. „Auch an der Mannschaft muss noch etwas gemacht werden!“. Angesichts klammer Kassen muss allerdings bezweifelt werden, dass große Sprünge möglich sind. Im Sommer kosteten lediglich zwei neue Spieler Geld: Khaled Narey von Greuther Fürth war den Hanseaten 1,7 Millionen Euro wert, für Hee-chan Hwang überwiesen sie eine Leihgebühr von einer Million Euro an RB Salzburg.

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