Bundesliga

Schwolow: Bayerns Liga-Dominanz nicht als Freiburger Vorteil

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Bayern München führt derzeit mit siebzehn Punkten Vorpsrung die Tabelle in der Bundesliga an, dem Klub ist die Meisterschaft eigentlich nicht mehr zu nehmen. Leidet darunter die Konzentration der Bayern-Stars und verschafft dies den kommenden Kontrahenenten? Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow glaubt vor der Partie heute (18.00) nicht daran, wie er gegenüber der tz erklärt.

Sollte der SC Freiburg heute eine Überraschung schaffen und gegen Bayern punkten, dann liegt dies nicht an der bayrischen Überheblichkeit: „Man darf nicht den Fehler machen und denken,dass die Bayern nicht mit der notwendigen Spannung hierher kommen. Vielleicht haben sie dadurch, dass sie keinen großen Druck mehr haben, die gewisse Lockerheit“, zeigte sich Alexander Schwolow gegenüber der tz überzeugt. Auch der Ausfall von Stammspielern wie Franck Ribery, Kingsley Coman sowie möglicherweise James Rodriguez sieht der 25-Jährige eher nicht als Vorteil, vielleicht „wollen sich direkt die Jungs zeigen, die denken, dass sie immer spielen müssten“, mutmaßt Schwolow. Zu diesen gehört Sven Ulreich sicher nicht, der 29-Jährige hat die Rolle als Backup hinter Manuel Neuer immer klaglos hingenommen, seitdem er 2015 vom VfB Stuttgart nach München wechselte. Die Entwicklung seines Kollegen, der sich zur verlässlichen Nummer eins der Bayern entwickelt hat, bewundert Schwolow: „Ich bin sehr beeindruckt von ihm – auch davon, wie er sich aus Tiefs immer wieder selbst herauszieht. Das hat ihn schon damals in Stuttgart ausgezeichnet. Auch in München wurde er zunächst kritisiert, dann hat er sich sehr stabilisiert und an das Niveau des FCB angepasst.“, davor könne er „nur den Hut ziehen“, lobte der Freiburger Torhüter.“

Nationalelf aktuell kein Thema

Gleiches könnte allerdings auch über Schwolow gesagt werden, seitdem er mit Freiburg in der ersten Liga spielt hat sich der 25-Jährige kontinuierlich weiterentwickelt. Galt er aufgrund seiner fußballerischen Schwächen sowie der ausbaufähigen Strafraumbeherrschung vor Beginn der Saison 2016/2017 noch als potentieller Unsicherheitsfaktor, so hat er diese nun fast gänzlich behoben, gilt als sicherer Rückhalt und rettet dem SC Freiburg immer wieder wichtige Punkte. Macht Schwolow seine bemerkenswerte Leistung deswegen auch zu einem Kandidaten für die Nationalelf? „Darüber habe ich mir bisher noch nicht so die Gedanken gemacht. Die Torhüter, die jetzt im Kreis des DFB sind, sind alle Super-Jungs“, wehrte er gegenüber der Zeitung ab. Zar habe auch er den Traum, „da irgendwann mal reinzustoßen“, aktuell mache er sich „da aber keinen Druck“.

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